Pallade Veneta - Airlines erhöhen Treibstoffzuschläge - Lufthansa weniger von Kerosin-Preisanstieg betroffen

Airlines erhöhen Treibstoffzuschläge - Lufthansa weniger von Kerosin-Preisanstieg betroffen


Airlines erhöhen Treibstoffzuschläge - Lufthansa weniger von Kerosin-Preisanstieg betroffen
Airlines erhöhen Treibstoffzuschläge - Lufthansa weniger von Kerosin-Preisanstieg betroffen / Foto: Peter PARKS - AFP

Weitere Airlines haben wegen der stark gestiegenen Kerosinpreise ihre Ticketpreise erhöht. Mehrere chinesische Fluggesellschaften kündigten höhere Treibstoffzuschläge für Inlandsflüge ab Sonntag an. Die Hongkonger Fluggesellschaft Cathay Pacific hatte ihren Zuschlag bereits angehoben, weitere Airlines wie Air France-KLM, Air India, Qantas und SAS erhöhten die Ticketpreise. Die Lufthansa ist laut Konzernchef Carsten Spohr weniger von den Preissteigerungen beim Kerosin betroffen.

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Air China, China Southern und deren Tochtergesellschaft Xiamen Airlines erklärten, dass sie die Zuschläge für Flüge bis zu 800 Kilometern um 60 Yuan (7,57 Euro) und für längere Flüge um 120 Yuan erhöhen werden. Auch Spring Airlines und Juneyao Airlines kündigten Erhöhungen der Treibstoffzuschläge an. Cathay Pacific hatte seinen Treibstoffzuschlag zum 1. April um 34 Prozent erhöht.

Die Lufthansa hat sich laut Spohr mit Hedging-Verträgen gegen höhere Kerosinpreise gewappnet. "Damit sind über 80 Prozent des Treibstoffbedarfs für dieses Jahr gegen Schwankungen im Ölpreis finanziell abgesichert", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen". "In unserem Modell sichern wir Ölpreis-Schwankungen rollierend auf 24 Monate ab, für das kommende Jahr sind es bereits rund 40 Prozent."

Analysten zufolge haben sich viele Airlines mit Hedging-Kontrakten abgesichert, dennoch könnten die hohen Preise die Margen der Unternehmen beeinträchtigen. Betroffen sind zudem Airlines weltweit. Der brasilianische Verband der Fluggesellschaften (Abear) warnte vor "schwerwiegenden Folgen" wegen der Preissteigerungen für die Airlines im Land, obwohl 80 Prozent des von ihnen verbrauchten Treibstoffs in Brasilien produziert werden. Die Preise folgten dem Weltmarkt, erklärte der Verband.

Kerosinknappheiten gibt es laut Lufthansa-Chef Spohr bislang nicht. Doch sollte der Krieg in Nahost und die Blockade der Straße von Hormus anhalten, "kann das Thema kritisch werden". Sollten Knappheiten auftreten, "zeigen sie sich voraussichtlich zuerst außerhalb Europas", ergänzte Spohr. Die Lufthansa versuche, sich darauf vorzubereiten, doch "auf Langstrecken ist es nur sehr begrenzt möglich, auf dem Hinflug schon Treibstoff für den Rückflug mitzunehmen".

E.M.Filippelli--PV

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