Pallade Veneta - US-Außenhandelsdefizit steigt im Februar wieder

US-Außenhandelsdefizit steigt im Februar wieder


US-Außenhandelsdefizit steigt im Februar wieder
US-Außenhandelsdefizit steigt im Februar wieder / Foto: CHARLY TRIBALLEAU - AFP/Archiv

Das Außenhandelsdefizit der USA ist im Februar wieder angestiegen. Die Exporte legten nach Angaben des US-Handelsministeriums vom Donnerstag um 4,2 Prozent auf 314,8 Milliarden Dollar (272 Milliarden Euro) zu, während die Importe sogar etwas stärker stiegen - um 4,3 Prozent auf 372,1 Milliarden Dollar.

Textgröße ändern:

Das Außenhandelsdefizit der USA stieg damit um 4,9 Prozent auf 57,3 Milliarden Dollar. Das war etwas weniger als von Analysten erwartet. Weniger Importe und mehr Exporte sind eigentlich ein Ziel der aggressiven Handels- und Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump.

Allerdings erklärte das Oberste US-Gericht Ende Februar einen Großteil der von Trump verhängten Sonderzölle für unrechtmäßig. Seitdem hatte die Trump-Regierung für internationale Handelspartner einen neuen, zehnprozentigen Sonderzoll auf anderer Rechtsgrundlage eingeführt.

Das Urteil habe in den USA vorerst den Weg für eine "Importwelle" freigemacht, erklärte die KPMG-Chefvolkswirtin Meagan Schoenberger. Unternehmen versuchten, von den derzeit relativ niedrigeren Zollniveaus zu profitieren. Angetrieben werde der Trend vom Technologiesektor mit Zuwächsen bei Computern und Halbleitern.

Im Jahresverlauf könnten die USA ihre Zölle allerdings erneut erhöhen. Grundlage sind Untersuchungen wegen mutmaßlich unfairer Handelspraktiken, die die Trump-Regierung gegen mehrere Partner eingeleitet hat, darunter China und die EU. Dabei geht es unter anderem um eine Überproduktion von Industriewaren und den Verdacht auf Zwangsarbeit.

L.Barone--PV

Empfohlen

Reformtreffen im Kanzleramt: Koalition will Gespräche mit Sozialpartnern fortsetzen

"Konstruktive" Atmosphäre und die Vereinbarung weiterer Gespräche: Die Spitzen der schwarz-roten Koalition haben am Mittwochabend im Kanzleramt dreieinhalb Stunden mit Vertretern von mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden über die Reformpläne der Regierung diskutiert. Konkrete Entscheidungen wurden wie angekündigt nicht gefasst. Das Treffen wurde in der Regierung aber als Signal der Geschlossenheit vor den anstehenden schwierigen Entscheidungen gewertet.

Britischer Konzern Frasers bietet zwei Milliarden Euro für Hugo Boss

Der britische Bekleidungskonzern Frasers will den Aktionären des deutschen Herstellers Hugo Boss nach eigenen Angaben fast zwei Milliarden Euro für den Erwerb noch ausstehender Anteile an dem Unternehmen anbieten. Hugo Boss sei schon jetzt "ein wichtiger Markenpartner für Frasers und zählt zu den fünf wichtigsten Marken innerhalb der Frasers-Gruppe", erklärte das britische Unternehmen am Mittwoch.

Koalition berät mit Sozialpartnern über Reformen - Merz: "Lösungen im Dialog"

Die Spitzen der schwarz-roten Koalition sind am Mittwochabend zu Beratungen mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden über die geplanten Reformen im Sozialbereich und zur Stärkung der Wirtschaft zusammengekommen. "Gute Lösungen entstehen im Dialog", schrieb Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach Beginn des Treffens im Kurzbotschaftendienst X. Gemeinsam mit den Sozialpartnern berate die Bundesregierung, "wie wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und den Arbeitsmarkt stärken".

Koalition berät in Spitzentreffen mit Sozialpartnern über Reformen

Die Spitzen der schwarz-roten Koalition sind am Mittwochabend zu Beratungen mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden über die geplanten Reformen im Sozialbereich und zur Stärkung der Wirtschaft zusammengekommen. Laut Bundesregierung geht es bei dem Treffen im Bundeskanzleramt unter Vorsitz von Kanzler Friedrich Merz (CDU) um einen "Austausch politischer Positionen und Ideen". Entscheidungen sollten noch nicht getroffen werden.

Textgröße ändern: