Pallade Veneta - Im März erstmals mehr E-Autos als Benziner neu zugelassen

Im März erstmals mehr E-Autos als Benziner neu zugelassen


Im März erstmals mehr E-Autos als Benziner neu zugelassen
Im März erstmals mehr E-Autos als Benziner neu zugelassen / Foto: Ronny HARTMANN - AFP

Im März sind in Deutschland erstmals mehr E-Autos als Benziner neu zugelassen worden. 70.663 Neuwagen und damit 24 Prozent waren reine E-Fahrzeuge, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg am Dienstag mitteilte. Die Zahl der neuen Benziner ging hingegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,9 Prozent auf 66.959 zurück.

Textgröße ändern:

Der Neuwagenmarkt insgesamt entwickelte sich im März und damit auch im ersten Quartal gut. Im dritten Monat des Jahres wurden 294.161 fabrikneue Personenkraftwagen zugelassen - 16 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Über das erste Quartal gesehen ergab sich demnach ein Plus um 5,2 Prozent.

Besonders stark - um 66,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat - stiegen die Neuzulassungen von E-Autos. Der Diesel-Pkw-Absatz war um 0,6 Prozent rückläufig. Den größten Marktanteil hatten Autos mit Hybridantrieb (rund 40 Prozent). Knapp 118.000 Hybride wurden im März neu zugelassen, davon knapp 30.000 Plugin-Hybride.

"Der deutsche Neuwagenmarkt gewinnt wieder an Dynamik", erklärte die Beratungsfirma EY. "Das starke Plus im März gleicht die enttäuschende Entwicklung in den beiden ersten Monaten des Jahres aus."

Der EY-Experte Constantin Gall erwartet jedoch keine weiteren großen Sprünge. Die Rahmenbedingungen seien weiterhin schlecht "und daran wird sich vorerst wohl auch nichts ändern", erklärte er. "Die Konjunktur schwächelt, immer neue geopolitische Krisen und kriegerische Auseinandersetzungen drücken massiv auf die Stimmung, die Arbeitslosigkeit steigt, und eine Trendwende ist nicht in Sicht."

G.Riotto--PV

Empfohlen

Reformtreffen im Kanzleramt: Koalition will Gespräche mit Sozialpartnern fortsetzen

"Konstruktive" Atmosphäre und die Vereinbarung weiterer Gespräche: Die Spitzen der schwarz-roten Koalition haben am Mittwochabend im Kanzleramt dreieinhalb Stunden mit Vertretern von mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden über die Reformpläne der Regierung diskutiert. Konkrete Entscheidungen wurden wie angekündigt nicht gefasst. Das Treffen wurde in der Regierung aber als Signal der Geschlossenheit vor den anstehenden schwierigen Entscheidungen gewertet.

Britischer Konzern Frasers bietet zwei Milliarden Euro für Hugo Boss

Der britische Bekleidungskonzern Frasers will den Aktionären des deutschen Herstellers Hugo Boss nach eigenen Angaben fast zwei Milliarden Euro für den Erwerb noch ausstehender Anteile an dem Unternehmen anbieten. Hugo Boss sei schon jetzt "ein wichtiger Markenpartner für Frasers und zählt zu den fünf wichtigsten Marken innerhalb der Frasers-Gruppe", erklärte das britische Unternehmen am Mittwoch.

Koalition berät mit Sozialpartnern über Reformen - Merz: "Lösungen im Dialog"

Die Spitzen der schwarz-roten Koalition sind am Mittwochabend zu Beratungen mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden über die geplanten Reformen im Sozialbereich und zur Stärkung der Wirtschaft zusammengekommen. "Gute Lösungen entstehen im Dialog", schrieb Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach Beginn des Treffens im Kurzbotschaftendienst X. Gemeinsam mit den Sozialpartnern berate die Bundesregierung, "wie wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und den Arbeitsmarkt stärken".

Koalition berät in Spitzentreffen mit Sozialpartnern über Reformen

Die Spitzen der schwarz-roten Koalition sind am Mittwochabend zu Beratungen mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden über die geplanten Reformen im Sozialbereich und zur Stärkung der Wirtschaft zusammengekommen. Laut Bundesregierung geht es bei dem Treffen im Bundeskanzleramt unter Vorsitz von Kanzler Friedrich Merz (CDU) um einen "Austausch politischer Positionen und Ideen". Entscheidungen sollten noch nicht getroffen werden.

Textgröße ändern: