Pallade Veneta - Iran-Krieg: Trump nennt kritische rechte Kommentatoren "dumme Leute"

Iran-Krieg: Trump nennt kritische rechte Kommentatoren "dumme Leute"


Iran-Krieg: Trump nennt kritische rechte Kommentatoren "dumme Leute"
Iran-Krieg: Trump nennt kritische rechte Kommentatoren "dumme Leute" / Foto: Patrick T. Fallon - AFP

US-Präsident Donald Trump hat sich erbost über bekannte Kommentatoren aus seinem eigenen politischen Lager gezeigt, die sich gegen den Iran-Krieg ausgesprochen haben. "Das sind dumme Leute, sie wissen es selbst, ihre Familien wissen es und alle anderen wissen es auch", schrieb Trump am Donnerstagabend (Ortszeit) in einer wütenden Tirade in seinem Online-Dienst Truth Social.

Textgröße ändern:

Zu den von ihm unter anderem als "Spinner" und "Unruhestifter" bezeichneten Kommentatoren gehören bekannte Namen aus dem rechten Lager wie die ehemaligen Fox-News-Journalisten Tucker Carlson und Megyn Kelly sowie die Verschwörungsideologen Alex Jones und Candace Owens.

Die von Trump Geschmähten hatten den US-Präsidenten wegen des Iran-Kriegs lautstark kritisiert. Sie warfen ihm vor, Wahlkampfversprechen gebrochen zu haben, wonach er die USA nicht in Kriege hineinziehen würde. Einige Kommentatoren beschuldigten Trump auch, sich Druck aus Israel gebeugt zu haben. Der Streit belegt die Spaltung im Trump-Lager über den Iran-Krieg. Für die Republikanische Partei bedeutet dies ein Risiko mit Blick auf die sogenannten Zwischenwahlen im November.

Der Iran-Krieg hatte am 28. Februar mit US-israelischen Luftangriffen und der Tötung des obersten Führers Ali Chamenei begonnen. In der Nacht zum Mittwoch (MESZ) wurde eine zweiwöchige Waffenruhe verkündet, die unter anderem zur Bedingung hat, dass der Iran die für den Welthandel wichtige Straße von Hormus wieder freigibt.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Reformtreffen im Kanzleramt: Koalition will Gespräche mit Sozialpartnern fortsetzen

"Konstruktive" Atmosphäre und die Vereinbarung weiterer Gespräche: Die Spitzen der schwarz-roten Koalition haben am Mittwochabend im Kanzleramt dreieinhalb Stunden mit Vertretern von mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden über die Reformpläne der Regierung diskutiert. Konkrete Entscheidungen wurden wie angekündigt nicht gefasst. Das Treffen wurde in der Regierung aber als Signal der Geschlossenheit vor den anstehenden schwierigen Entscheidungen gewertet.

Britischer Konzern Frasers bietet zwei Milliarden Euro für Hugo Boss

Der britische Bekleidungskonzern Frasers will den Aktionären des deutschen Herstellers Hugo Boss nach eigenen Angaben fast zwei Milliarden Euro für den Erwerb noch ausstehender Anteile an dem Unternehmen anbieten. Hugo Boss sei schon jetzt "ein wichtiger Markenpartner für Frasers und zählt zu den fünf wichtigsten Marken innerhalb der Frasers-Gruppe", erklärte das britische Unternehmen am Mittwoch.

Koalition berät mit Sozialpartnern über Reformen - Merz: "Lösungen im Dialog"

Die Spitzen der schwarz-roten Koalition sind am Mittwochabend zu Beratungen mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden über die geplanten Reformen im Sozialbereich und zur Stärkung der Wirtschaft zusammengekommen. "Gute Lösungen entstehen im Dialog", schrieb Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach Beginn des Treffens im Kurzbotschaftendienst X. Gemeinsam mit den Sozialpartnern berate die Bundesregierung, "wie wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und den Arbeitsmarkt stärken".

Koalition berät in Spitzentreffen mit Sozialpartnern über Reformen

Die Spitzen der schwarz-roten Koalition sind am Mittwochabend zu Beratungen mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden über die geplanten Reformen im Sozialbereich und zur Stärkung der Wirtschaft zusammengekommen. Laut Bundesregierung geht es bei dem Treffen im Bundeskanzleramt unter Vorsitz von Kanzler Friedrich Merz (CDU) um einen "Austausch politischer Positionen und Ideen". Entscheidungen sollten noch nicht getroffen werden.

Textgröße ändern: