Pallade Veneta - Besuch in Saudi-Arabien: Selenskyj spricht mit Kronprinz über Verteidigungskooperation

Besuch in Saudi-Arabien: Selenskyj spricht mit Kronprinz über Verteidigungskooperation


Besuch in Saudi-Arabien: Selenskyj spricht mit Kronprinz über Verteidigungskooperation
Besuch in Saudi-Arabien: Selenskyj spricht mit Kronprinz über Verteidigungskooperation / Foto: - - Saudi Press Agency/AFP

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bei einem Besuch in Saudi-Arabien nach eigenen Angaben mit Kronprinz Mohammed bin Salman über eine verstärkte Zusammenarbeit beider Länder unter anderem im Verteidigungsbereich gesprochen. Selenskyj bezeichnete das Treffen am Freitag in Onlinenetzwerken als "sehr produktiv".

Textgröße ändern:

"Es gibt ein strategisches Sicherheitsabkommen, das wir in drei Schlüsselbereichen aktiv entwickeln", erklärte Selenskyj. Er nannte dabei die Bereiche Verteidigung, Energieversorgung und Ernährungssicherheit. Das Treffen fand in der Hafenstadt Dschiddah statt.

Zuletzt war Selenskyj Ende März nach Saudi-Arabien gereist. Selenskyj hat inmitten des Iran-Krieges engere Beziehungen zu mehreren Golfstaaten geknüpft und Verteidigungsabkommen geschlossen, unter anderem mit Saudi-Arabien.

Damit soll die Expertise der Ukraine beim Abschuss von Drohnen weitergegeben werden, die das Land in dem seit mehr als vier Jahren andauernden russischen Angriffskrieg erworben hat. Die Ukraine entsandte zudem dutzende Militärexperten in mehrere Länder der Golfregion.

Saudi-Arabien unterhält gute Beziehungen sowohl zur Ukraine als auch zu Russland. Das Land war zudem Gastgeber von Gesprächen unter Beteiligung von US-Vertretern, in denen es um eine mögliche Waffenruhe im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ging.

Seit dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar hat der Iran als Vergeltung für die Luftangriffe der USA und Israels auch Ziele in mehreren Golfstaaten beschossen, darunter in Saudi-Arabien.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Bundesregierung strebt europäische Nachfolge für FCAS-Kampfjet an

Nach dem Ende des deutsch-französischen Kampfjet-Projekts FCAS strebt die Bundesregierung eine europäische Nachfolgelösung an. Vizeregierungssprecher Steffen Mayer betonte am Mittwoch in Berlin, "dass wir ein Interesse an europäischen Lösungen haben". Eine Entscheidung gebe es aber noch nicht: "Wir werden jetzt intern in der Regierung, aber auch mit unseren Partnern in Frankreich, auch im europäischen Kontext und sicherlich auch mit der Industrie beraten, welchen Weg wir hier weiter einschlagen."

Bundesregierung will Luftverkehr fördern - Branche fordert weniger Kosten

Die Bundesregierung will den Luftverkehr in Deutschland fördern. Das Kabinett in Berlin verabschiedete am Mittwoch eine neue Luftfahrtstrategie, die das Ziel formuliert, "Deutschland als führende Luftfahrtnation zu positionieren, die ökonomisch und technologisch wettbewerbsfähig, souverän, resilient und nachhaltig ist", wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. Demnach sollen die Standortbedingungen für Luftfahrtunternehmen verbessert werden - "allen voran die Kosten".

Linnemann zu Treffen mit Sozialpartnern: Am Ende muss die Politik entscheiden

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat Gewerkschaften und Arbeitgeber vor dem Treffen im Kanzleramt auf schwierige Entscheidungen in den kommenden Wochen eingestimmt. Deutschlands Wirtschaft müsse "wieder ins Laufen kommen" und wettbewerbsfähig werden, sagte Linnemann in der Sendung "Frühstart" von RTL und ntv. "Am Ende wird es die Politik sein, die die Entscheidung zu tragen hat. Die Gewerkschaften werden nicht jubeln, auch bei vielen Themen die Arbeitgeberverbände nicht."

Kinderhilfswerk: Eltern interessieren sich nicht genug für digitale Spiele der Kinder

Eltern in Deutschland interessieren sich laut einer Umfrage des Kinderhilfswerks oft nicht angemessen für die digitalen Spiele ihrer Kinder. Nur etwas mehr als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen in Deutschland hätten den Eindruck, dass sich ihre Eltern oder andere Erwachsene in angemessenem Maße für die von ihnen gespielten digitalen Spiele interessieren, erklärte das Kinderhilfswerk am Mittwoch. Die in seinem Auftrag geführte Forsa-Umfrage wurde im Vorfeld des Weltspieltages am Donnerstag erstellt.

Textgröße ändern: