Pallade Veneta - Online-Übersetzungsanbieter Deepl streicht ein Viertel seiner Stellen

Online-Übersetzungsanbieter Deepl streicht ein Viertel seiner Stellen


Online-Übersetzungsanbieter Deepl streicht ein Viertel seiner Stellen
Online-Übersetzungsanbieter Deepl streicht ein Viertel seiner Stellen / Foto: Big Event Media - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Das Übersetzungstool Deepl mit Sitz in Köln will zugunsten der vertieften Arbeit mit Künstlicher Intelligenz (KI) ein Viertel seiner Belegschaft entlassen. "Heute reduzieren wir die Mitarbeiterzahl von Deepl um etwa 250 Stellen, vorbehaltlich der lokalen rechtlichen Verfahren", erklärte Deepl-Gründer und Chef Jarek Kutylowski am Donnerstag in einem Beitrag im Onlinenetzwerk Linkedin. Es handele sich um eine "bewusste strukturelle Entscheidung darüber, wie Deepl arbeiten muss, um im Bereich der KI weltweit führend zu bleiben".

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Die Leitung des Unternehmens habe sich entschieden, "die Arbeitsweise von Deepl von Grund auf zu verändern und KI in alle Ebenen unserer Arbeitsabläufe zu integrieren". Es solle kleinere Teams geben, in denen KI die Routineaufgaben übernehme, "sodass sich die Mitarbeiter auf das konzentrieren können, was nur Menschen leisten können" - etwa neue kreative Ideen zu entwickeln.

Um effektiv mit KI zu arbeiten, seien "kleinere, schlagkräftigere Teams mit einem klareren Fokus und eindeutigen Zuständigkeiten erforderlich", fuhr Kutylowski fort. Wer das als Unternehmen zuerst tue, werde in einem ganz anderen Tempo agieren, "das für diejenigen, die nicht mitgezogen sind, unerreichbar sein wird".

Kutylowski kündigte zugleich an, dass Deepl sich künftig verstärkt der "Sprachübersetzung in Echtzeit, die unserer Meinung nach die nächste Herausforderung im Bereich der Sprachkommunikation für globale Unternehmen darstellt", widmen werde. Dafür eröffne die Firma unter anderem ein Büro in der US-Westküstenstadt San Francisco.

In den vergangenen Monaten hatten mehrere große Tech-Unternehmen angekündigt, im Rennen um die KI-Vorherrschaft Stellen zu streichen. US-Riese und Facebook-Mutter Meta etwa hatte Ende April in einem internen Schreiben angekündigt, 8000 Stellen zu streichen und damit zehn Prozent seiner Belegschaft zu entlassen.

I.Saccomanno--PV

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