Pallade Veneta - Rheinmetall und Telekom wollen gemeinsam Drohnen-Schutzschirm entwickeln

Rheinmetall und Telekom wollen gemeinsam Drohnen-Schutzschirm entwickeln


Rheinmetall und Telekom wollen gemeinsam Drohnen-Schutzschirm entwickeln
Rheinmetall und Telekom wollen gemeinsam Drohnen-Schutzschirm entwickeln / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Der Rüstungskonzern Rheinmetall und die Deutsche Telekom haben eine Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich angekündigt. Sie "wollen gemeinsam einen Abwehrschirm gegen Drohnen und Sabotage entwickeln", erklärten die beiden Unternehmen am Montag. Ziel sei es, "Städte und kritische Infrastrukturen in Deutschland" zu schützen. Unter den Schutzschirm sollen demnach Anlagen wie Flughäfen, Kraftwerke, Häfen und militärische Einrichtungen.

Textgröße ändern:

"Die Bedrohung durch Drohnen ist hochgradig digital", erklärte Rheinmetall-Chef Armin Papperger. "Deshalb braucht ihre Abwehr die Verbindung aus Sensorik, Effektoren und sicheren Kommunikationsnetzen." Telekom-Chef Tim Höttges ergänzte: "Mit unserer Kompetenz bei Konnektivität, Cloud und Datenanalyse bringen wir Drohnenabwehr auf ein neues Level."

Der Telekommunikationskonzern ist nach eigenen Angaben bereits seit 2017 offizieller Partner von Behörden und Unternehmen bei der Drohnensicherheit. "Die Telekom hat im Polizei-Auftrag etwa bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 erfolgreich illegale Drohnenflüge zuverlässig detektiert", erklärte das Unternehmen.

Rheinmetall ist ein Spezialist in Sachen Flugabwehr und zugleich auch für Drohnen und luftgestützte Aufklärungssysteme. Seit Ende vergangenen Jahres arbeitet das Unternehmen mit der Hamburger Polizei und der Hafenbehörde der Hansestadt an Konzepten zur Drohnendetektion und -abwehr im Hamburger Hafen.

A.Saggese--PV

Empfohlen

Ab November "dauerhaft": Deutsche Bahn verlängert für Ferien eingeführtes Familienticket

Das zunächst nur für einen begrenzten Zeitraum im Sommer eingeführte Familienticket der Deutschen Bahn soll ab November dauerhaft angeboten werden. "Wir haben uns entschieden, das Familienticket, das wir zunächst zeitweise für die Sommerferien eingeführt hatten, dauerhaft ins Sortiment aufzunehmen", sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla der "Bild am Sonntag". Eine Hin- und Rückfahrt für Familien kostet in dem Tarif 99,99 Euro inklusive ICE-Reservierung.

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr

US-Präsident Donald Trump hat die Entscheidung der europäischen G7-Staaten zur Freigabe der Ölreserven gelobt - seine Drohung mit einem Diesel-Exportstopp der USA zog er zurück. "Was Europa gemacht hat, war wirklich eine großartige Sache", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) auf die Frage eines AFP-Journalisten. Ein Exportstopp habe auch nie "wirklich auf dem Tisch gelegen". In Deutschland kritisierten die Grünen die Freigabe als "politische Dummheit".

Grüne kritisieren Freigabe von Ölreserven als "politische Dummheit"

Die Grünen haben die Entscheidung der G7-Staaten zur Freigabe von Öl und Diesel aus ihren nationalen Reserven scharf kritisiert. "Die Freigabe ist ein Fehler, schlimmer noch: eine politische Dummheit", sagte der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Die Reserven sind für echte Notfälle da und nicht für einen amerikanischen Präsidenten, dem im Wahlkampf die Felle davonschwimmen."

Textgröße ändern: