Pallade Veneta - US-Flugzeughersteller Boeing bestätigt Bestellung von 200 Maschinen durch China

US-Flugzeughersteller Boeing bestätigt Bestellung von 200 Maschinen durch China


US-Flugzeughersteller Boeing bestätigt Bestellung von 200 Maschinen durch China
US-Flugzeughersteller Boeing bestätigt Bestellung von 200 Maschinen durch China / Foto: GREG BAKER - AFP

Der US-Flugzeughersteller Boeing hat eine Bestellung aus Peking über 200 Boeing-Flugzeuge bestätigt. Während der jüngsten China-Reise von US-Präsident Donald Trump sei das Ziel erreicht worden, "den chinesischen Markt wieder für Bestellungen von Boeing-Flugzeugen zu öffnen", erklärte das Unternehmen am Freitag (Ortszeit). Der US-Konzern gehe davon aus, dass der "ersten Zusage über 200 Flugzeuge weitere Zusagen folgen werden". Trump war bei seiner bis Freitag dauernden China-Reise unter anderem von Boeing-Chef Robert Ortberg als Teil einer Wirtschaftsdelegation begleitet worden.

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"Wir freuen uns nun darauf, Chinas Nachfrage nach Flugzeugen kontinuierlich zu bedienen", erklärte Boeing weiter. Zugleich dankte das Unternehmen der US-Regierung unter Trump "für die Verwirklichung dieses Meilensteins".

Der US-Präsident hatte den Boeing-Deal bereits am Donnerstag am Rande seiner China-Reise angekündigt und versprochen, das Geschäft werde viele Arbeitsplätze in den USA sichern. Laut dem Sender Fox News handelt es sich bei den bestellten Maschinen um Passagierflugzeuge vom Typ Boeing 737.

Die Vereinbarung mit China beinhalte über die ersten 200 Maschinen hinaus zudem "ein Versprechen über 750 Flugzeuge, was bei weitem der größte Auftrag aller Zeiten wäre", sagte Trump am Freitag an Bord der Präsidentenmaschine auf dem Rückflug in die USA.

Chinas letzte Bestellung bei Boeing stammt aus dem Jahr 2017, als Trump zu Beginn seiner ersten Amtszeit im Weißen Haus nach Peking reiste. Damals bestellte China 300 Flugzeuge – ein Geschäft im Wert von 37 Milliarden Dollar (32 Milliarden Euro).

Analysten hatten vor der China-Reise des US-Präsidenten mit einem umfangreicheren Boeing-Deal gerechnet, die Investmentfirma Jefferies ging von bis zu 500 zusätzlichen Flugzeugen für Peking aus. An der Wall Street gab der Aktienkurs von Boeing deshalb zeitweise um mehr als 4,0 Prozent nach.

Im Handelsstreit mit China um Trumps Sonderzölle hatte Boeing im vergangenen Jahr zunächst angegeben, die Volksrepublik habe die Annahme neuer Maschinen verweigert. Später lieferte der US-Konzern aber wieder Flugzeuge nach China aus.

D.Bruno--PV

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