Pallade Veneta - Tester: Gute und sichere Kindersitze gibt es allen Preisklassen und Größen

Tester: Gute und sichere Kindersitze gibt es allen Preisklassen und Größen


Tester: Gute und sichere Kindersitze gibt es allen Preisklassen und Größen
Tester: Gute und sichere Kindersitze gibt es allen Preisklassen und Größen / Foto: JEFF PACHOUD - AFP/Archiv

Gute und sichere Kindersitze gibt es in allen Preisklassen und Größen - wegen der wachsenden Zahl der Hersteller und Modelle sollten Eltern sich aber gut beraten lassen. Der ADAC und die Stiftung Warentest überprüften 26 neue Sitze von der Babyschale bis zur Sitzerhöhung für größere Kinder mit einer Preisspanne von 70 bis über 500 Euro und veröffentlichten am Dienstag die Testergebnisse.

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Geprüft wurde in den fünf Kategorien Sicherheit, Bedienung, Ergonomie, Schadstoffe und Umweltschadstoffe. Das Fazit: Sechs Sitze bekamen das Urteil "gut", 16 bekamen "befriedigend" - diese Sitze sind demnach zu empfehlen. Drei Sitze wurden mit "ausreichend" bewertet, eine Babyschale fiel mit "mangelhaft" durch. Positiv bewertete der ADAC, dass von den 26 getesteten Sitzen keiner wegen zu hoher Werte in der Kategorie Umweltschadstoffe durchfiel.

Das beste Urteil mit einer Note von 1,9 bekam die Babyschale von Foppapedretti mit Isofix-Basis, dort können Kinder bis zu anderthalb Jahren oder einer Körpergröße von 87 Zentimetern transportiert werden. Mit 368 Euro sei dieser Sitz aber teuer, argumentiert der ADAC.

Gute Bewertungen bekamen auch eine Babyschale von Silver Cross, ein Sitz für Babys und Kleinkinder von Cybex, der Kinderkraft Junior für Kinder bis 1,50 Meter oder zwölf Jahre - der mit 75 Euro auch günstig ist - sowie ein Kleinkind- und Kindersitz von Cybex. Durchgefallen ist die Babyschale Kinderkraft Mink Pro 2 - hier löste sich beim simulierten Frontalcrash die Schale von der Isofix-Station. Vor dem Sitz hatten die Tester bereits im April gewarnt, wer ihn gekauft hat, kann ihn zurückgeben.

Der ADAC und die Stiftung Warentest verwiesen darauf, dass Kinder den größten Teil bis zur Volljährigkeit im Auto einen Kindersitz benötigten. Außerdem müsse darauf geachtet werden, dass Kinder unter 15 Monaten nur entgegen der Fahrtrichtung gesichert werden dürfen.

Die Tester warnten außerdem davor, von der Geburt bis zur Jugend auf nur einen mitwachsenden Sitz zu setzen. Das klinge zwar "verlockend", erklärte die Testleiterin Sarah Vasconi von der Stiftung Warentest. "Aber kein einziger dieser Kombisitze kommt im Test über ein 'befriedigend' hinaus." Denn je mehr Wachstumsstufen ein Sitz abdecke, desto komplexer sei die Bedienung und damit steige das Risiko der Fehlbedienung. Die beste Kombi sei eine Babyschale gefolgt von einem gut bewerteten Kindersitz ab Kleinkindgröße.

Der ADAC riet außerdem von Blindkäufen im Netz ab, viele Produkte dort erfüllten nur die gesetzlichen Anforderungen, die aber "deutlich geringer sind als die Anforderungen in einem Verbraucherschutztest". Stattdessen sollten sich Eltern vorher gut über die Modelle informieren und den Sitz beim Fachhändler ausprobieren und auch von diesem einbauen lassen.

I.Saccomanno--PV

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