Pallade Veneta - Bitkom: 42 Prozent würden lieber in einer Welt ohne Künstliche Intelligenz leben

Bitkom: 42 Prozent würden lieber in einer Welt ohne Künstliche Intelligenz leben


Bitkom: 42 Prozent würden lieber in einer Welt ohne Künstliche Intelligenz leben
Bitkom: 42 Prozent würden lieber in einer Welt ohne Künstliche Intelligenz leben / Foto: Josep LAGO - AFP

Ein Großteil der Bevölkerung in Deutschland wünscht sich eine Zeit ohne Künstliche Intelligenz (KI) zurück: In einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom gaben 42 Prozent der Befragten an, sie würden lieber ohne KI leben. Selbst von denjenigen, die KI nutzen, sagten das 32 Prozent, wie Bitkom am Dienstag mitteilte. Von denen, die KI gar nicht nutzen, möchten 58 Prozent in eine Welt ohne KI zurück.

Textgröße ändern:

Der Digitalverband befragte zwischen Mitte Februar und Mitte März dieses Jahres telefonisch 1003 Menschen ab 16 Jahren. Davon gaben 579 Menschen an, KI zu nutzen, 394 von ihnen tun das bisher nicht.

Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst zeigte Verständnis dafür, dass KI die Menschen verunsichere, weil sie Alltag und Arbeitswelt in einem enormen Tempo verändere. "Das beste Mittel gegen Verunsicherung ist Wissen. Wir brauchen flächendeckende Angebote, mit denen Menschen jeden Alters einen einfachen Zugang zu KI finden, von der Grundschule über die Berufsschule und den Arbeitsplatz bis zur Volkshochschule für Seniorinnen und Senioren", forderte er.

Von denen, die KI bereits nutzen, zog die Mehrheit ein positives Fazit: 76 Prozent gaben in der Umfrage an, die digitalen Angebote machten ihr Leben leichter, 59 Prozent fanden, sie machten sie schlauer. Für 41 Prozent von ihnen ist die KI mittlerweile die erste Anlaufstelle in fast allen Fragen. Zugleich fühlen sich demnach aber jeweils 26 Prozent auch abgehängt oder überfordert. Wer KI noch nicht nutzt, blickt laut Bitkom erwartungsgemäß noch kritischer auf die Technologie.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Ab November "dauerhaft": Deutsche Bahn verlängert für Ferien eingeführtes Familienticket

Das zunächst nur für einen begrenzten Zeitraum im Sommer eingeführte Familienticket der Deutschen Bahn soll ab November dauerhaft angeboten werden. "Wir haben uns entschieden, das Familienticket, das wir zunächst zeitweise für die Sommerferien eingeführt hatten, dauerhaft ins Sortiment aufzunehmen", sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla der "Bild am Sonntag". Eine Hin- und Rückfahrt für Familien kostet in dem Tarif 99,99 Euro inklusive ICE-Reservierung.

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr

US-Präsident Donald Trump hat die Entscheidung der europäischen G7-Staaten zur Freigabe der Ölreserven gelobt - seine Drohung mit einem Diesel-Exportstopp der USA zog er zurück. "Was Europa gemacht hat, war wirklich eine großartige Sache", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) auf die Frage eines AFP-Journalisten. Ein Exportstopp habe auch nie "wirklich auf dem Tisch gelegen". In Deutschland kritisierten die Grünen die Freigabe als "politische Dummheit".

Grüne kritisieren Freigabe von Ölreserven als "politische Dummheit"

Die Grünen haben die Entscheidung der G7-Staaten zur Freigabe von Öl und Diesel aus ihren nationalen Reserven scharf kritisiert. "Die Freigabe ist ein Fehler, schlimmer noch: eine politische Dummheit", sagte der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Die Reserven sind für echte Notfälle da und nicht für einen amerikanischen Präsidenten, dem im Wahlkampf die Felle davonschwimmen."

Textgröße ändern: