Pallade Veneta - KI-Unternehmen Anthropic nun wertvoller als OpenAI

KI-Unternehmen Anthropic nun wertvoller als OpenAI


KI-Unternehmen Anthropic nun wertvoller als OpenAI
KI-Unternehmen Anthropic nun wertvoller als OpenAI / Foto: SEBASTIEN BOZON - AFP

Das US-Unternehmen Anthropic ist nach einer neuen Finanzierungsrunde nun wertvoller als sein Konkurrent im Bereich Künstliche Intelligenz (KI), OpenAI. Anthropic sammelte am Donnerstag bei Investoren 65 Milliarden US-Dollar (rund 56 Milliarden Euro) ein. Vor dem erwarteten Börsengang in diesem Jahr wird der Tech-Konzern nun mit 965 Milliarden Dollar bewertet.

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Die neuen Investitionen ermöglichten es Anthropic, bei KI "an der Spitze der Forschung zu bleiben" und seinen Chatbot Claude "an mehr Orte zu bringen, an denen gearbeitet wird", erklärte Finanzvorstand Krishna Rao. Anders als der ChatGPT-Entwickler OpenAI hatte Anthropic von Anfang an auf KI für Unternehmenskunden gesetzt statt auf Privatnutzer.

OpenAI wurde zuletzt mit 852 Milliarden Dollar bewertet. Die beiden Konkurrenten könnten in diesem Jahr an die Börse gehen. Bereits ab dem 12. Juni wird zudem der Börsengang des Raumfahrtkonzerns SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk erwartet. SpaceX könnte den Rekordwert von 1,75 Billionen Dollar erzielen, das wäre der größte Börsengang der Geschichte.

Anthropic steht derzeit in einem Rechtsstreit mit dem US-Verteidigungsministerium. Dabei geht es um die uneingeschränkte militärische Nutzung der KI-Technologie, die Anthropic dem Pentagon verweigert hat. Der Konzern erklärte, er wolle KI nicht zur "Massenüberwachung im Inland" oder in vollautonomen Waffensystemen einsetzen lassen. Das Pentagon stufte Anthropic daraufhin als "Sicherheitsrisiko in der Lieferkette" ein, wogegen das Unternehmen sich juristisch wehrt.

Deutsche Verfassungsschützer und Sicherheitspolitiker warnen derweil vor Risiken durch das KI-Modell Mythos des US-Unternehmens. Sie fürchten, Kriminelle oder staatliche Akteure könnten Mythos für Cyberangriffe nutzen. Anthropic hat Mythos bislang nicht veröffentlicht. Die US-Behörden sowie eine Handvoll von Konzernen haben testweise Zugriff.

C.Grillo--PV

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