Pallade Veneta - Erstmals Streik beim französischen Sportwarenhersteller Decathlon

Erstmals Streik beim französischen Sportwarenhersteller Decathlon


Erstmals Streik beim französischen Sportwarenhersteller Decathlon
Erstmals Streik beim französischen Sportwarenhersteller Decathlon / Foto: Martin LELIEVRE - AFP/Archiv

Beim französischen Sportartikelhändler Decathlon steht erstmals ein Streik an: Die Gewerkschaften haben für Samstag zu Protestaktionen aufgerufen, um höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen einzufordern. "Unsere Löhne vor den Dividenden", heißt es in dem Aufruf, den Vertreter mehrerer Gewerkschaften am Dienstag unterstützten. Decathlon hatte 2025 seinen Gewinn um 16 Prozent auf 910 Millionen Euro gesteigert. Der Umsatz war um vier Prozent auf knapp 17 Milliarden Euro geklettert.

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Zugleich stieg jedoch die Unzufriedenheit der Belegschaft. "Die Arbeitsbelastung wächst jeden Tag, in vielen Filialen und Lagern fehlt Personal, und es steigt der Druck, die Umsatzziele zu erreichen", betonen die Gewerkschaften. Gleichzeitig verschlechtere sich unter dem Einfluss der Inflation die Kaufkraft der Beschäftigten.

Ende Mai hatten etwa 1400 Beschäftigte eine Petition unterzeichnet, in der Decathlon angeprangert wird, seinen Gewinn "auf dem Rücken der Beschäftigten" zu machen.

Die Kette, die 2026 ihr 50-jähriges Bestehen feiert, verfügt weltweit über rund 1900 Filialen. In Frankreich gibt es derzeit gut 320 Geschäfte. Zu bekannten Eigenmarken zählen Quechua für Bergsport, Tribord für Wassersport, Kipsta für Mannschaftssport und Btwin für Fahrräder.

U.Paccione--PV

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