Pallade Veneta - Slots für ausländische Airlines: Bundesregierung für Marktöffnung in der Luftfahrt

Slots für ausländische Airlines: Bundesregierung für Marktöffnung in der Luftfahrt


Slots für ausländische Airlines: Bundesregierung für Marktöffnung in der Luftfahrt
Slots für ausländische Airlines: Bundesregierung für Marktöffnung in der Luftfahrt / Foto: RALF HIRSCHBERGER - AFP

Die Bundesregierung hat sich grundsätzlich offen für den Markteintritt ausländischer Airlines gezeigt. Die am Mittwoch vom Kabinett verabschiedete Luftfahrtstrategie nennt eine "weitere, am Bedarf orientierte Marktöffnung" als mögliche Maßnahme. Zugleich betont das Papier allerdings auch die Notwendigkeit, "faire internationale Wettbewerbsbedingungen und Reziprozität in der Luftfahrt" zu schaffen.

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Insbesondere die Fluggesellschaft Emirates aus den Vereinigten Arabischen Emiraten dringt seit Jahren auf zusätzliche Landerechte in Deutschland. In dieser Woche bekräftigte die Airline, sie sei bereit, tägliche Flugverbindungen zwischen ihrem Hauptsitz Dubai und den deutschen Flughäfen Berlin-Brandenburg (BER) und Stuttgart anzubieten. Voraussetzung dafür sei die Genehmigung durch das Bundesverkehrsministerium.

Nach dem Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in der Golfregion zu Anfang des Jahres hatte die Bundesregierung bestätigt, dass sie Gespräche mit Akteuren in der Region über neue Flugverbindungen führe. Insbesondere die Lufthansa lehnt die mögliche neue Konkurrenz ab und verweist auf unfaire Wettbewerbsvorteile. Die Lufthansa bietet selbst keine Langstreckenflüge vom BER an und nutzt den Hauptstadtflughafen für Zubringerflüge nach Frankfurt und München.

Der Flughafenverband ADV spricht sich für eine Marktöffnung aus. "Deutschland darf sich bei Luftverkehrsrechten nicht selbst begrenzen", erklärte ADV-Präsidentin Aletta von Massenbach. "Zusätzliche Verkehrsrechte stärken die internationale Anbindung unserer Wirtschaftsregionen, erhöhen die Standortattraktivität und sichern Wettbewerbsfähigkeit im globalen Luftverkehr." Andere europäische Staaten seien an dieser Stelle deutlich wirtschaftsfreundlicher.

A.dCosmo--PV

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