Pallade Veneta - Veggie-Burger: EU-Parlament bestätigt Entscheidung gegen Namensverbot

Veggie-Burger: EU-Parlament bestätigt Entscheidung gegen Namensverbot


Veggie-Burger: EU-Parlament bestätigt Entscheidung gegen Namensverbot
Veggie-Burger: EU-Parlament bestätigt Entscheidung gegen Namensverbot / Foto: GEORG HOCHMUTH - APA/AFP

Vegetarische Ersatzprodukte dürfen gängige Namen wie Veggie-Burger oder Sojaschnitzel in der EU vorerst weiter tragen. Das Europaparlament bestätigte am Dienstag in Straßburg einen Kompromiss vom März, nach dem die Begriffe Burger, Schnitzel, Wurst und Nuggets nicht auf der schwarzen Liste landen. Auf Veggie-Produkten darf künftig aber nicht mehr Hühnchen oder Rindfleisch stehen, auch Begriffe wie Steak, Bacon, Leber oder Rippen sind verboten.

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Der Vorschlag geht auf die französische Europaabgeordnete Céline Imart zurück, die nach eigener Aussage die Interessen französischer Rinderbauern schützen wollte. Verbraucherorganisationen sowie die deutsche Bundesregierung sprachen sich in den Verhandlungen gegen ein Verbot aus.

Die verabschiedete Regelung ist Teil einer Reform, mit der die EU auf Bauernproteste in mehreren europäischen Ländern reagiert hatte. Sie sollte ursprünglich die Position der Landwirtinnen und Landwirte in Preisverhandlungen mit Supermärkten stärken und enthält dafür unter anderem Vorgaben für Verträge in der Milchindustrie.

Der Rat der 27 EU-Länder muss die Änderungen noch absegnen, sie gelten bis Ende des kommenden Jahres. Für die Zeit danach ist ohnehin eine Reform der Regeln der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU fällig. Im Zuge der Neuauflage dürfte auch die Diskussion um Burger und Schnitzel erneut aufkommen.

A.Rispoli--PV

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