Pallade Veneta - Tesla in Grünheide will tausend weitere Arbeitsplätze schaffen

Tesla in Grünheide will tausend weitere Arbeitsplätze schaffen


Tesla in Grünheide will tausend weitere Arbeitsplätze schaffen
Tesla in Grünheide will tausend weitere Arbeitsplätze schaffen / Foto: Odd ANDERSEN - AFP

Der US-Elektroautobauer Tesla will in seinem Werk im brandenburgischen Grünheide tausend weitere Arbeitsplätze schaffen. Die Produktion werde ab Oktober "erneut erhöht", teilte Tesla am Donnerstag mit; pro Woche sollen 7500 Fahrzeuge hergestellt werden. Dies gehe mit einer zusätzlichen Einstellung von tausend Mitarbeitenden einher.

Textgröße ändern:

Die 7500 Fahrzeuge pro Woche bedeuten laut Unternehmen eine Produktionssteigerung um 20 Prozent. Ab Juli beginne bereits der Hochlauf auf 6200 Fahrzeuge pro Woche, erklärte Tesla weiter. Dafür habe das Unternehmen bereits mit der Einstellung von tausend neuen Mitarbeitenden begonnen.

"Zusammen mit der Einstellung von 1500 Mitarbeitenden für den Hochlauf der Batteriezellfertigung sprechen wir von 3500 zusätzlichen Arbeitsplätzen, die kurz und mittelfristig im Bereich der Fahrzeug- und Batteriefertigung in der Gigafactory Berlin-Brandenburg geschaffen werden", betonte Tesla.

Der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) erklärte, Tesla in Brandenburg sei eine "Erfolgsgeschichte". Die Landesregierung werde dem Unternehmen auch künftig zur Seite stehen, "um optimale Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wachstum sicherzustellen".

Insgesamt arbeiten mehr als 11.000 Menschen bei Tesla in Grünheide. Das Werk war vor rund vier Jahren von Unternehmenschef Elon Musk eröffnet worden.

E.Magrini--PV

Empfohlen

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr

US-Präsident Donald Trump hat die Entscheidung der europäischen G7-Staaten zur Freigabe der Ölreserven gelobt - seine Drohung mit einem Diesel-Exportstopp der USA zog er zurück. "Was Europa gemacht hat, war wirklich eine großartige Sache", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) auf die Frage eines AFP-Journalisten. Ein Exportstopp habe auch nie "wirklich auf dem Tisch gelegen". In Deutschland kritisierten die Grünen die Freigabe als "politische Dummheit".

Grüne kritisieren Freigabe von Ölreserven als "politische Dummheit"

Die Grünen haben die Entscheidung der G7-Staaten zur Freigabe von Öl und Diesel aus ihren nationalen Reserven scharf kritisiert. "Die Freigabe ist ein Fehler, schlimmer noch: eine politische Dummheit", sagte der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Die Reserven sind für echte Notfälle da und nicht für einen amerikanischen Präsidenten, dem im Wahlkampf die Felle davonschwimmen."

Argentinien bietet Ausländern im Gegenzug für Investitionen Staatsbürgerschaft an

Argentinien will ab Ende des Jahres Ausländern, die mindestens 350.000 Dollar (rund 311.000 Euro) in dem Land investieren, die argentinische Staatsbürgerschaft anbieten. Das Programm zum Erwerb der Staatsbürgerschaft im Gegenzug für eine "Investition" sieht "zwei einfache und transparente Mechanismen" vor, wie die Regierung des ultrarechten Präsidenten Javier Milei am Samstag mitteilte.

Textgröße ändern: