Pallade Veneta - Biber verunglückt im Gleisbett - Schulkinder wollen helfen

Biber verunglückt im Gleisbett - Schulkinder wollen helfen


Biber verunglückt im Gleisbett - Schulkinder wollen helfen
Biber verunglückt im Gleisbett - Schulkinder wollen helfen / Foto: KOCA SULEJMANOVIC - AFP

Im bayerischen Türkenfeld ist ein Biber im Gleisbett des Bahnhofs vor den Augen zahlreicher Kinder verunglückt. "Mehrere Schulkinder beobachteten, wie das Tier von einem Zug erfasst wurde", erklärte die Bundespolizei München am Sonntag. "Dabei wurde ein Teil des Biberschwanzes abgetrennt." Der Vorfall ereignete sich demnach am Freitagmorgen, als die Kinder auf dem Weg zur Schule waren.

Textgröße ändern:

Den Angaben nach überlebte der Biber den Unfall. Mehrere der Kinder, die den Unfall beobachtet hatten, schickten sich an, "ihn eigenständig aus dem Gleisbereich zu holen", wie die Polizei ausführte. Die Gleise seien deshalb gesperrt worden. Die Bundespolizei barg schließlich das verletzte Tier und übergab es der "Biberbeauftragten" des Landkreises Fürstenfeldbruck.

Zahlreiche Schulkinder hätten das Geschehen unmittelbar miterlebt und seien "sichtlich aufgelöst" gewesen, erklärte die Polizei weiter. Einige seien deshalb in Absprache mit den Eltern nicht zum Unterricht gegangen. In der Grund- und Mittelschule Türkenfeld organisierte der Schulleiter psychologische Betreuungsangebote.

Die Biberbeauftragte bot nach Angaben der Polizei einen Besuch in der Wildtierauffangstation an, damit die Kinder den weiteren Genesungsweg des Bibers verfolgen können. Das Tier - ein auf den Namen Barbara getauftes Weibchen - soll nach Angaben der Tierärztin nach seiner Genesung nach Frankreich gebracht werden. Dort gebe es geeignete Reviere.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

DIHK fordert Zusammenarbeit der EU mit China und warnt vor Handelskonflikt

Vor einem Besuch des chinesischen Handelsministers in Brüssel hat die Deutsche Industrie- und Handelskammer von der EU einen Fokus auf Zusammenarbeit mit China gefordert. "Neue Handelskonflikte helfen niemandem", erklärte der DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier am Sonntag. "Stattdessen sollten die EU und China einen zielgerichteten Mechanismus schaffen, um Handels- und Investitionsherausforderungen zu adressieren."

Zehntausende Menschen feiern Versammlungsfreiheit bei Pride Parade in Budapest

Bunt, fröhlich und stolz: In Budapest haben zehntausende Menschen der Hitze getrotzt und an der diesjährigen Pride Parade teilgenommen - der ersten seit der Abwahl des rechtsnationalistischen Regierungschefs Viktor Orban. Viele der Teilnehmenden, darunter vor allem junge Menschen, schwenkten am Samstag kleine Fähnchen oder große Regenbogenbanner. Viele äußerten sich hoffnungsvoll, dass die LGBTQ-Rechte unter der neuen Regierung von Peter Magyar gestärkt werden könnten.

Bahn rät wegen Hitze von "allen nicht dringend notwendigen Reisen" ab

Die Deutsche Bahn und weitere Eisenbahnverkehrsunternehmen haben ihre Fahrgäste wegen der Hitze aufgerufen, zu Hause zu bleiben. "Bitte vermeiden Sie heute und morgen alle nicht dringend notwendigen Reisen im Fern- und Regionalverkehr", erklärten die Bahn und der Bundesverband Schienennachverkehr (BSN) am Samstag. Gebuchte Tickets können kostenlos storniert werden.

Zuspruch für Abschaffung von Minijobs - Gastronomie will für Erhalt "kämpfen"

Die weitgehende Abschaffung sogenannter Minijobs trifft bei Ökonomen und Gewerkschaften auf Zustimmung. Die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, begrüßte den Vorschlag der Rentenkommission. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) erklärte, der Vorschlag decke sich mit ihrer langjährigen Haltung. Der Gaststättenverband Dehoga kündigte hingegen Widerstand an: "Wir werden mit aller Kraft für den Erhalt der Minijobs kämpfen", sagte Hauptgeschäftsführerin Jana Schimke den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag).

Textgröße ändern: