Pallade Veneta - Intel investiert weitere fünf Milliarden Euro in Irland

Intel investiert weitere fünf Milliarden Euro in Irland


Intel investiert weitere fünf Milliarden Euro in Irland
Intel investiert weitere fünf Milliarden Euro in Irland / Foto: JUSTIN SULLIVAN - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Der Chiphersteller Intel will weitere fünf Milliarden Euro in Irland investieren. Mit dem Geld sollen die Kapazitäten zur Produktion hochmoderner Intel-Xeon-6-Prozessoren und künftiger Chip-Generationen erhöht werden, erklärte der Konzern am Montag. Außerdem trieben die Investitionen Forschung und Entwicklung in Irland voran. Dem Unternehmen zufolge kommen die in Irland produzierten Chips in Hochleistungsrechnern und Rechenzentren zum Einsatz.

Textgröße ändern:

Die Investition werde außerdem Irland "als führenden europäischen Produktionsstandort" stärken und die EU bei dem Vorhaben unterstützen, den heimischen Markt für Prozessoren auszubauen, fügte Intel hinzu.

Intel hatte im April unerwartet gute Quartalszahlen vorgelegt. Demnach setzte der Konzern in ersten Quartal 13,6 Milliarden Dollar (umgerechnet rund zwölf Milliarden Euro) um und damit sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Im wichtige Markt für Künstliche Intelligenz hatte Intel dagegen zuletzt Marktanteile verloren.

M.Romero--PV

Empfohlen

Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr

US-Präsident Donald Trump hat die Entscheidung der europäischen G7-Staaten zur Freigabe der Ölreserven gelobt - seine Drohung mit einem Diesel-Exportstopp der USA zog er zurück. "Was Europa gemacht hat, war wirklich eine großartige Sache", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) auf die Frage eines AFP-Journalisten. Ein Exportstopp habe auch nie "wirklich auf dem Tisch gelegen". In Deutschland kritisierten die Grünen die Freigabe als "politische Dummheit".

Grüne kritisieren Freigabe von Ölreserven als "politische Dummheit"

Die Grünen haben die Entscheidung der G7-Staaten zur Freigabe von Öl und Diesel aus ihren nationalen Reserven scharf kritisiert. "Die Freigabe ist ein Fehler, schlimmer noch: eine politische Dummheit", sagte der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Die Reserven sind für echte Notfälle da und nicht für einen amerikanischen Präsidenten, dem im Wahlkampf die Felle davonschwimmen."

Argentinien bietet Ausländern im Gegenzug für Investitionen Staatsbürgerschaft an

Argentinien will ab Ende des Jahres Ausländern, die mindestens 350.000 Dollar (rund 311.000 Euro) in dem Land investieren, die argentinische Staatsbürgerschaft anbieten. Das Programm zum Erwerb der Staatsbürgerschaft im Gegenzug für eine "Investition" sieht "zwei einfache und transparente Mechanismen" vor, wie die Regierung des ultrarechten Präsidenten Javier Milei am Samstag mitteilte.

Medien: Trump will Geheimdienstchef Clayton zum KI-Berater ernennen

US-Präsident Donald Trump will Geheimdienstdirektor Jay Clayton offenbar zu seinem neuen Beauftragten für Künstliche Intelligenz (KI) ernennen. Die Sender CNN, CBS News und andere Medien berichteten am Freitag, Trump werde den 60-Jährigen voraussichtlich in Kürze nominieren.

Textgröße ändern: