Pallade Veneta - USA: T-Rex "Gus" bei Auktion für mehr als 50 Millionen Dollar versteigert

USA: T-Rex "Gus" bei Auktion für mehr als 50 Millionen Dollar versteigert


USA: T-Rex "Gus" bei Auktion für mehr als 50 Millionen Dollar versteigert
USA: T-Rex "Gus" bei Auktion für mehr als 50 Millionen Dollar versteigert / Foto: TIMOTHY A. CLARY - AFP/Archiv

Bei einer Auktion in New York ist das Skelett eines Tyrannosaurus Rex für einen Rekordpreis von 50,1 Millionen Dollar (43,8 Millionen Euro) versteigert worden. Das Skelett mit dem Spitznamen "Gus" wurde am Dienstag nach einem zehnminütigen Bieterkampf zwischen sieben Interessenten im Auktionshaus Sotheby's von einem anonymen Bieter erstanden. Es ist damit das bislang wertvollste Dinosaurierfossil, das je bei einer Auktion erworben wurde.

Textgröße ändern:

"Gus" ist 11,6 Meter lang und damit eines der größten je entdeckten Skelette der Saurierart. Es ist zudem mit 183 versteinerten Knochen eines der am besten erhaltenen T-Rex-Skelette der Welt. "Gus" wurde 2021 auf einer Rinderfarm im US-Bundesstaat South Dakota entdeckt. Das Tier lebte vor etwa 72 bis 66 Millionen Jahren.

Die Auktion unterstreicht den boomenden Markt für Dinosaurierknochen. Der Trend wird von einigen Paläontologen kritisiert, weil die Funde in Privatbesitz übergehen.

"Die USA sind das einzige Land der Welt, in dem Fossilien wie dieses als persönliches Eigentum gelten", sagte die Leiterin der Abteilung für Wissenschaft und Naturgeschichte bei Sotheby's, Cassandra Hatton, vor der Auktion der Nachrichtenagentur AFP. Wem das Land gehöre, dem gehöre auch das Fossil, und der habe das Recht, es zu verkaufen. "Wenn Sie also einen Dinosaurier haben möchten, ist dies der einzige Ort, an dem Sie ihn bekommen können."

Der bisherige Rekord bei einer Fossilienauktion lag bei "Apex", einem Stegosaurus-Skelett, das 2024 von Hedgefonds-Milliardär Ken Griffin für 44,6 Millionen Dollar gekauft worden war.

C.Conti--PV

Empfohlen

Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr

US-Präsident Donald Trump hat die Entscheidung der europäischen G7-Staaten zur Freigabe der Ölreserven gelobt - seine Drohung mit einem Diesel-Exportstopp der USA zog er zurück. "Was Europa gemacht hat, war wirklich eine großartige Sache", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) auf die Frage eines AFP-Journalisten. Ein Exportstopp habe auch nie "wirklich auf dem Tisch gelegen". In Deutschland kritisierten die Grünen die Freigabe als "politische Dummheit".

Grüne kritisieren Freigabe von Ölreserven als "politische Dummheit"

Die Grünen haben die Entscheidung der G7-Staaten zur Freigabe von Öl und Diesel aus ihren nationalen Reserven scharf kritisiert. "Die Freigabe ist ein Fehler, schlimmer noch: eine politische Dummheit", sagte der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Die Reserven sind für echte Notfälle da und nicht für einen amerikanischen Präsidenten, dem im Wahlkampf die Felle davonschwimmen."

Argentinien bietet Ausländern im Gegenzug für Investitionen Staatsbürgerschaft an

Argentinien will ab Ende des Jahres Ausländern, die mindestens 350.000 Dollar (rund 311.000 Euro) in dem Land investieren, die argentinische Staatsbürgerschaft anbieten. Das Programm zum Erwerb der Staatsbürgerschaft im Gegenzug für eine "Investition" sieht "zwei einfache und transparente Mechanismen" vor, wie die Regierung des ultrarechten Präsidenten Javier Milei am Samstag mitteilte.

Medien: Trump will Geheimdienstchef Clayton zum KI-Berater ernennen

US-Präsident Donald Trump will Geheimdienstdirektor Jay Clayton offenbar zu seinem neuen Beauftragten für Künstliche Intelligenz (KI) ernennen. Die Sender CNN, CBS News und andere Medien berichteten am Freitag, Trump werde den 60-Jährigen voraussichtlich in Kürze nominieren.

Textgröße ändern: