Pallade Veneta - Umfrage: Bundesbürger gespalten bei Verbot der Leihmutterschaft

Umfrage: Bundesbürger gespalten bei Verbot der Leihmutterschaft


Umfrage: Bundesbürger gespalten bei Verbot der Leihmutterschaft
Umfrage: Bundesbürger gespalten bei Verbot der Leihmutterschaft / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Die Bundesbürger sind gespalten bei der Frage, ob Leihmutterschaften in Deutschland verboten bleiben oder erlaubt werden sollen. In einer Umfrage für die "Bild"-Zeitung (Dienstagsausgabe) erklärten 41 Prozent, dass sie es für falsch halten, dass Leihmutterschaften in Deutschland verboten sind. 39 Prozent finden das Verbot richtig, 20 Prozent legten sich nicht fest.

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Aufgesplittert nach Parteien ergab sich folgendes Bild: Bei den Unions-Anhängern finden 47 Prozent das Verbot richtig. Bei den SPD-Wählern sind es 48 Prozent. Dagegen hielten 42 Prozent der AfD-Wähler, 47 Prozent der Wähler der Linkspartei sowie 49 Prozent der FDP-Wähler das Verbot für falsch. Bei den Grünen-Wählern hielten ausgeglichen 43 Prozent das Verbot für richtig - und 43 Prozent für falsch.

In die Aufmerksamkeit gerückt war das Thema durch den inzwischen zurückgetretenen Unions-Fraktionschef Jens Spahn (CDU). Er und sein Mann sind durch eine Leihmutterschaft Eltern eines Sohnes geworden. Spahn hatte ein solches Vorgehen jedoch zuvor gemäß der CDU-Parteilinie abgelehnt. Nach Vorwürfen deswegen trat er am Samstag als Fraktionschef zurück.

Die Befragung mit 1004 Teilnehmern wurde vom 17. bis 20. Juli vorgenommen. Die maximale Fehlertoleranz beträgt plus/minus 3,1 Prozentpunkte.

C.Conti--PV

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