Pallade Veneta - Gegenstand absichtlich in Gleisbett gelegt: Zugverkehr in Treuchtlingen eingestellt

Gegenstand absichtlich in Gleisbett gelegt: Zugverkehr in Treuchtlingen eingestellt


Gegenstand absichtlich in Gleisbett gelegt: Zugverkehr in Treuchtlingen eingestellt
Gegenstand absichtlich in Gleisbett gelegt: Zugverkehr in Treuchtlingen eingestellt / Foto: Michaela Stache - AFP/Archiv

Ein absichtlich im Gleisbett abgelegter Gegenstand hat im bayerischen Treuchtlingen wegen Sprengstoffverdachts für stundenlange Einschränkungen im Bahnverkehr gesorgt. Obwohl der Sprengstoffverdacht nach Untersuchungen entkräftet werden konnte, blieb der Bahnverkehr gesperrt, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken mit. Grund für die fortdauernde Sperrung sei, dass es sich wohl um eine vorsätzliche Tat handle. Die Kriminalpolizei sichere Spuren.

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Der nicht näher benannte Gegenstand wurde Donnerstagfrüh im Gleisbett im Treuchtlinger Bahnhofsbereich entdeckt. Spezialisten der Bundespolizei untersuchten danach mit Hilfe eines Röntgengeräts und eines Roboters den Gegenstand, bis schließlich der Sprengstoffverdacht entkräftet werden konnte. Vorsichtshalber wurden in dieser Phase auch mehrere benachbarte Häuser geräumt

Die Bevölkerung sollte den Bereich weiträumig umfahren. Es kam zu Einschränkungen im Autoverkehr. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Die Spezialkräfte machten Röntgenbilder des Gegenstands. Da auch damit der Sprengstoffverdacht zunächst nicht entkräftet werden konnte, wurde der Gegenstand mit einem Roboter für weitere Untersuchungen angehoben. Am Ende war der Sprengstoffverdacht zwar aufgehoben - allerdings sucht die Polizei nun die Verantwortlichen für den abgelegten Gegenstand. Wer hinter der Tat stecken könnte, ist noch unklar.

Treuchtlingen liegt im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, die Stadt hat etwa 13.000 Einwohner.

A.Graziadei--PV

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