Pallade Veneta - Ifo-Institut: Stimmung bei deutschen Unternehmen im August aufgehellt

Ifo-Institut: Stimmung bei deutschen Unternehmen im August aufgehellt


Ifo-Institut: Stimmung bei deutschen Unternehmen im August aufgehellt
Ifo-Institut: Stimmung bei deutschen Unternehmen im August aufgehellt / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Die deutschen Unternehmen blicken zuversichtlicher auf ihre Geschäfte: Sie zeigten sich im August zufriedener mit ihrer aktuellen Lage und ihre Erwartungen fielen deutlich besser aus als zuvor, wie das Ifo-Institut in München am Dienstag mitteilte. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg entsprechend das vierte Mal in Folge, von zuvor 86,7 Zählern im Juli auf nunmehr 88,8 Punkte. "Trotz des erneuten Energiepreisanstiegs erholt sich die deutsche Wirtschaft", erklärte das Institut.

Textgröße ändern:

Deutlich stieg der Index im Verarbeitenden Gewerbe, wie die Ifo-Wissenschaftler weiter mitteilten. Dort zeigten sich die Unternehmen lediglich mit der Auftragslage unzufrieden, ihre laufenden Geschäfte und die Erwartungen hingegen beurteilten die Führungsetagen der Firmen positiver. Im Bauhauptgewerbe stieg der Index, weil die Erwartungen der Unternehmen deutlich weniger pessimistisch ausfielen - die aktuelle Lage bewerteten sie aber etwas schlechter als zuvor.

Der Geschäftsklimaindex legte laut Ifo-Institut auch im Dienstleistungssektor zu. Angespannt blieb die aktuelle Geschäftslage in diesem Sektor aber im Bereich Transport und Logistik. Auch im Handel hellte sich die Stimmung auf.

"Das ist ein Paukenschlag, lauter als alle Dämpfer der letzten Monate", erklärte der Konjunkturexperte von KfW Research, Sebastian Wanke. "Damit zeigt die deutsche Wirtschaft eine kaum für möglich gehaltene Widerstandsfähigkeit gegenüber allen immer wieder zitierten Widrigkeiten, unter ihnen der Irankrieg und zuletzt auch das Niedrigwasser des Rheins."

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Frei mahnt rasche Reformen an - und sagt Merz Rückhalt der Fraktion zu

Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) hat die Koalition zu einer unbeirrten Fortsetzung des Reformkurses unter Führung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) aufgerufen. In der Unionsfraktion verfüge der Kanzler dafür auch nach den Niederlagen bei den jüngsten Wahlen über den nötigen Rückhalt, sagte Frei am Dienstag in Berlin vor Beginn der Fraktionssitzung. "Der Bundeskanzler hat unsere Unterstützung."

Verkehrstechnik-Messe Innotrans in Berlin eröffnet - Rekordzahl von Ausstellern

Mit einer Rekordzahl von Ausstellern hat am Dienstag die Verkehrstechnik-Messe Innotrans Berlin begonnen. 3170 Aussteller und damit 200 mehr als 2024 zeigen bis Freitag ihre neuesten Fahrzeuge, wie die Messe Berlin mitteilte. Es sei "die größte Innotrans" in ihrer 30-jährigen Geschichte.

IG Metall fordert fünf Prozent mehr Lohn - Arbeitgeber: "Realitätsfern"

In der anstehenden Tarifrunde für 3,7 Millionen Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie fordert die IG Metall fünf Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Mehrere Bezirke teilten am Dienstag die Beschlüsse ihrer Tarifkommissionen mit - am Mittwoch soll der Gewerkschaftsvorstand die Forderung für die gesamte IG Metall beschließen. Der Arbeitnehmerverband Südwestmetall wies die Forderungen umgehend als "realitätsfern" zurück. Die Tarifverhandlungen beginnen im Oktober.

CSU-Politiker Hoffmann: Koalition einig bei Härtefallregelung für Frühverrentung

Die Koalition hat sich nach CSU-Angaben bereits auf eine Härtefallregelung geeinigt, um besonders belasteten langjährig Versicherten einen früheren Renteneintritt zu ermöglichen. Hier seien sich Union und SPD "schon einig", die Vereinbarung müsse nun aber noch "ausformuliert" werden, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann am Dienstag in Berlin.

Textgröße ändern: