Pallade Veneta - Vier Tote durch Sturm "Isaias" in den USA - Freigabe strategischer Ölreserven

Vier Tote durch Sturm "Isaias" in den USA - Freigabe strategischer Ölreserven


Vier Tote durch Sturm "Isaias" in den USA - Freigabe strategischer Ölreserven
Vier Tote durch Sturm "Isaias" in den USA - Freigabe strategischer Ölreserven / Foto: RONALDO SCHEMIDT - AFP

Die Zahl der Todesopfer durch den Sturm "Isaias" im Süden der USA ist auf vier gestiegen. Wie die Behörden der Bundesstaaten Florida und Alabama am Samstag (Ortszeit) mitteilten, starben zwei der Opfer durch auf Häuser gestürzte Bäume. Fast 600.000 Haushalte und Geschäfte im Süden der USA waren infolge des Sturms ohne Strom, wie die Website poweroutage.com auflistete.

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"Isaias" war am Freitag als Hurrikan der Stufe 2 nahe der Küstenstadt Destin in Florida auf Land getroffen. Wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten, riss er Autos und Bäume um und deckte Dächer ab.

Für mehrere Küstenorte galten Evakuierungsanordnungen. Außer Florida riefen auch Alabama und mehrere andere Bundesstaaten am Golf von Mexiko den Notstand aus. Das US-Hurrikan-Zentrum NHC hatte vorab vor einem "lebensbedrohlichen Sturm" gewarnt, der wegen heftiger Regenfälle auch weiter im Landesinnern Sturzfluten und Erdrutsche verursachen könne.

Die US-Regierung gab wegen der Beeinträchtigung der Ölförderung durch den Sturm bis zu vier Millionen Barrel Rohöl aus ihren Strategischen Reserven frei. Die Unternehmen ExxonMobil und BP American könnten beide jeweils bis zu zwei Millionen Barrel Rohöl bekommen, um den Betrieb ihrer Raffinerien aufrecht zu erhalten, erklärte Energieminister Chris Wright. Die von ihnen genutzte Menge müssen die beiden Ölriesen demnach kommendes Jahr zurückgeben, um die strategischen Reserven wieder aufzustocken.

Die hohen Öl- und Spritpreise infolge des Iran-Kriegs sind ein wichtiges Wahlkampfthema vor den Kongresswahlen am 3. November. Wegen des Unmuts der Bürgerinnen und Bürger über den Preisanstieg fürchten die Republikaner von US-Präsident Donald Trump, ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus und womöglich auch im Senat einzubüßen.

Die Ölförderung am Golf von Mexiko wurde durch "Isaias" erheblich beeinträchtigt. Er ist der erste Hurrikan der diesjährigen Saison im Atlantik, die wegen des Klimaphänomens El Niño außergewöhnlich spät beginnt.

C.Grillo--PV

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