Pallade Veneta - Weißes Haus: Melania Trump vermittelt Waffenruhe in südukrainischer Stadt Oleschky

Weißes Haus: Melania Trump vermittelt Waffenruhe in südukrainischer Stadt Oleschky


Weißes Haus: Melania Trump vermittelt Waffenruhe in südukrainischer Stadt Oleschky
Weißes Haus: Melania Trump vermittelt Waffenruhe in südukrainischer Stadt Oleschky / Foto: Brendan SMIALOWSKI - AFP

First Lady Melania Trump hat nach US-Angaben eine befristete Waffenruhe in einer von Russland besetzten Stadt im Süden der Ukraine erreicht. Die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump habe "erfolgreich eine Feuerpause zwischen Russland und der Ukraine bewirkt, die auf die Stadt Oleschky begrenzt ist", erklärte ihr Büro im Weißen Haus am Freitag. Die Waffenruhe solle ab dem kommenden Donnerstag gelten.

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Russland bestätigte die Einigung und kündigte an, bereits ab Dienstag die Kampfhandlungen in Oleschky einzustellen. Von ukrainischer Seite gab es zunächst keine Reaktion.

Das Büro der First Lady erklärte, Russland und die Ukraine hätten sich bereiterklärt, alle Militäroperationen in Oleschky vorübergehend einzustellen, um den Zugang für humanitäre Hilfe zu ermöglichen und Zivilisten über einen sicheren Korridor aus der Stadt herauszubringen.

"Oleschky ist eine Frontstadt, die am Rande einer Katastrophe steht", erklärte Melania Trump. Ohne ihren persönlichen Einsatz bei der russischen und ukrainischen Führung hätte keine Chance bestanden, den Menschen zu helfen. Trump lobte seine Frau und sagte, die Waffenruhe sei "ihre Initiative" gewesen. "Sie will Kinder retten", sagte er vor Reportern im Weißen Haus.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte in Moskau, Russland begrüße die Bemühungen der First Lady, "die einen bedeutenden Beitrag zur Koordinierung des humanitären Einsatzes geleistet hat". Armeechef Waleri Gerassimow erklärte im Onlinedienst Max, dass die russische Armee ab Dienstag 04.00 Uhr Moskauer Zeit (02.00 Uhr MEZ) eine Waffenruhe im Rahmen der "humanitären Operation" in der Umgebung von Oleschky einhalten werde.

Oleschky liegt am Ufer des Dnjepr in der Region Cherson im von Russland besetzten Süden der Ukraine und ist zwischen den beiden Armeen umkämpft. Russland hatte die Stadt bereits 2022 erobert. Von den ursprünglich 24.000 Einwohnern sollen sich noch 1700 bis 2000 in Oleschky aufhalten.

Dabei handelt es sich nach Angaben des Weißen Hauses vor allem um ältere Menschen und 50 Kinder. Die aus Slowenien stammende Melania Trump hatte sich mehrfach für Kinder in der Ukraine stark gemacht.

Nach Angaben der First Lady sollen zivile Vertreter der Ukraine und Russlands die durch die Kämpfe schwer beschädigte Stadt besuchen, um die Lage vor Ort zu bewerten. Einwohner, die Oleschky verlassen wollen, würden dabei unterstützt und zu ihrem gewünschten Zielort gebracht. "Ich gehe davon aus, dass einige nach Russland und andere in die Ukraine wollen", sagte sie. Eine "unparteiische amerikanische Medienorganisation", deren Namen sie nicht nannte, werde vor Ort den gesamten Prozess dokumentieren.

Mitte Oktober hatte sich bereits Papst Leo XIV. bei einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin für eine Waffenruhe in Oleschky eingesetzt. Der Papst habe "zu einer Waffenruhe aufgerufen, um die Lieferung von Lebensmitteln und medizinischer Hilfe sowie die freiwillige und sichere Evakuierung der Zivilbevölkerung zu ermöglichen", teilte der Vatikan dazu mit.

A.Saggese--PV

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