Pallade Veneta - Elf Millionen Haushalte müssen zum Jahreswechsel mehr für Strom oder Gas zahlen

Elf Millionen Haushalte müssen zum Jahreswechsel mehr für Strom oder Gas zahlen


Elf Millionen Haushalte müssen zum Jahreswechsel mehr für Strom oder Gas zahlen
Elf Millionen Haushalte müssen zum Jahreswechsel mehr für Strom oder Gas zahlen / Foto: Lionel BONAVENTURE - AFP/Archiv

Rund elf Millionen Haushalte müssen sich nach Angaben des Vergleichsportals Check24 zum Jahreswechsel auf stark steigende Preise für die Grundversorgung mit Strom oder Gas einstellen. Wie das Portal am Freitag in München mitteilte, haben Versorger bundesweit nach jetzigem Stand in etwa 1000 Fällen deutliche Erhöhungen in ihren entsprechenden Tarifen zum 1. Januar angekündigt.

Textgröße ändern:

Check24 verzeichnete 595 Ankündigungen von Preissteigerungen in Tarifen der Stromgrundversorgung, wovon rund 7,4 Millionen Haushalten betroffen seien. Verglichen mit dem 30. September betrage die Steigerung im Schnitt 60,5 Prozent, für eine vierköpfige Familie mit einem Verbrauch von 5000 Kilowattstunden im Jahr seien das durchschnittlich 960 Euro mehr.

Dazu kommen dem Portal zufolge 419 Fälle von Erhöhungen in Tarifen der Gasgrundversorgung für weitere etwa 3,5 Millionen Haushalte. Im Schnitt erwartete die Kundinnen und Kunden dabei eine Preissteigerung um 56 Prozent im Vergleich zum 30. September 2022. Für eine vierköpfige Familie in einem Reihenhaus und einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden laufe dies auf jährliche Gas-Mehrkosten von durchschnittlich 1254 Euro hinaus.

Auch das Vergleichsportal Verivox warnte am Freitag vor einer massiven Preiserhöhungswelle im Strombereich. Nach dessen Zählung kündigten die regionale Versorger zum kommenden Jahr in 558 Fällen Tariferhöhungen an, wobei mit einem durchschnittlichen Anstieg von 54 Prozent zu rechnen sei. Für einen Dreipersonenhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden laufe dies auf Mehrkosten von 700 Euro hinaus, erklärte Verivox in Heidelberg.

Aufgrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und Problemen bei der Atomstromproduktion in Frankreich sind Preise für Energie in Europa bereits in den vergangenen Monaten regelrecht explodiert. Laut Check24 und Verivox stiegen etwa die Stromkosten für Verbraucherinnen und Verbraucher binnen eines Jahres inzwischen bereits um rund ein Drittel - das waren mehrere hundert Euro für einen Musterhaushalt mit drei oder vier Mitgliedern.

Im November sanken die Großhandelspreise für Strom und Gas, zumindest im Vergleich zu Höchstständen aus den Monaten davor. Laut Verivox führt dies unter anderem zu günstigeren Konditionen für Strom-Neukunden. Lagen die Tarife für diese im September und Oktober oft bei mehr als 55 Cent je Kilowattstunde, sind es derzeit noch 43 Cent. Für Kunden in der Grundversorgung bedeutet dies demnach allerdings keine Entwarnung, da sich ihre Tarife bislang allgemein noch auf einem deutlich niedrigeren Preisniveau von rund 37 Cent je Kilowattstunde bewegen.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Verfahren gegen russische Kinderhospizleiterin eingestellt

Die russische Justiz hat ein Verfahren gegen die Leiterin eines Kinderhospizes eingestellt, der die Verbreitung von Falschinformationen über die russische Armee vorgeworfen worden war. Die Ermittlungen gegen Lida Moniawa seien "mangels strafrechtlich relevanter Tatbestände" beendet worden, sagte ihr Anwalt Michail Birjukow am Dienstag. Ihre Organisation bestätigte die Einstellung des Verfahrens und erklärte: "Es grenzt an ein Wunder!"

Souveräne KI: Französisches Unternehmen Mistral stellt neues Modell vor

Das auf Künstliche Intelligenz (KI) spezialisierte französische Startup Mistral hat die Einführung eines neuen Modells angekündigt, mit dem das Unternehmen im KI-Wettrennen Boden gutmachen will. Das neue Modell ML4 werde es Nutzern erlauben, die Parameter der KI anzupassen, teilte Mistral am Dienstag mit. Dies soll demnach nicht nur eine bessere Leistung ermöglichen - sondern auch mehr Sicherheit für Kunden, die ihre Daten privat halten wollen.

Internationaler Währungsfonds: Anhaltender Preisschock wegen Kriegen und Krisen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht anhaltende Auswirkungen von Kriegen und Krisen weltweit auf das Preisniveau von Lebensmitteln und Energie. Die Preise für lebensnotwendige Güter seien im Vergleich zu anderen Gütern inzwischen seit Jahren deutlich erhöht, erklärte der IWF am Dienstag. Die Menschen seien "mit einer anhaltenden Verschlechterung der Erschwinglichkeit von Gütern des täglichen Bedarfs" konfrontiert.

Alex Bodi își continuă expansiunea: planuri pentru deschiderea unui showroom ALIX LASERS la București

Omul de afaceri român Alex Bodi îmbină relațiile internaționale cu investiții concrete de mare anvergură, de ordinul milioanelor, și cu dezvoltarea unor noi domenii de activitate. La 19 septembrie 2026, Bodi a vizitat ALIX LASERS în Germania, unul dintre cei mai importanți producători mondiali de sisteme laser pentru tratamente estetice asistate de inteligență artificială, și a purtat cu directorul de operațiuni Dieter Eitner negocieri contractuale intense, aflate în etapa finală, privind deschiderea unui showroom la București chiar în cursul anului 2026. Proiectul ar putea marca o nouă etapă importantă în expansiunea lui Bodi în mai multe sectoare de activitate.

Textgröße ändern: