Pallade Veneta - Demonstrationen in Syrien zum zwölften Jahrestag der pro-demokratischen Proteste

Demonstrationen in Syrien zum zwölften Jahrestag der pro-demokratischen Proteste


Demonstrationen in Syrien zum zwölften Jahrestag der pro-demokratischen Proteste
Demonstrationen in Syrien zum zwölften Jahrestag der pro-demokratischen Proteste / Foto: OMAR HAJ KADOUR - AFP

Am zwölften Jahrestag des Beginns der pro-demokratischen Proteste in Syrien haben am Mittwoch Tausende Menschen gegen die Regierung von Machthaber Baschar al-Assad protestiert. In der Stadt Idlib im Nordwesten des Landes schwenkten Demonstranten Fahnen der Opposition und hielten Transparente mit der Aufschrift "Das Volk fordert den Sturz des Regimes" und "Freiheit und Würde für alle Syrer" hoch. Die Provinz Idlib ist die letzte große Hochburg von überwiegend islamistischen Regierungsgegnern in Syrien.

Textgröße ändern:

"Wir sind hier, um den Jahrestag der Revolution zu feiern - diese große Erinnerung im Herzen eines jeden freien Syrers", sagte der 27-jährige Demonstrant Abu Schahid der Nachrichtenagentur AFP. "Wir sind stolz auf den Tag, an dem es uns gelang, die Barriere der Angst zu durchbrechen und gegen das verbrecherische Regime zu demonstrieren."

Die Proteste richteten sich auch gegen eine "Normalisierung" der Beziehungen zwischen Damaskus und anderen Ländern in der Region. Nach dem verheerenden Erdbeben der Stärke 7,8 Anfang Februar haben mehrere arabische Länder Hilfsgüter geliefert und Annäherungsversuche an die lange isolierte Regierung Assad unternommen.

"Selbst wenn alle Länder der Welt ihre Beziehungen zum Regime normalisieren, werden wir weitermachen und die Revolution fortsetzen", sagte Demonstrantin Salma Seif AFP.

Die brutale Niederschlagung der Proteste im Jahr 2011, die im Zuge des Arabischen Frühlings begannen, löste in Syrien einen blutigen Bürgerkrieg mit mehr als 500.000 Toten und Millionen Vertrieben aus und führte zu einer wirtschaftlichen und humanitären Krise.

In den Rebellengebieten im Norden und Nordwesten, die durch islamistische Gruppen und durch von der Türkei unterstützte Kämpfer kontrolliert werden, leben mehr als vier Millionen Menschen - mehr als die Hälfte von ihnen sind aus anderen Teilen des Landes vertrieben worden.

Assad traf am Mittwoch in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammen. Die militärische Unterstützung Russlands hatte ab 2015 den Verlauf des Bürgerkriegs zugunsten der Regierung verändert. Durch diese Hilfe sowie die Unterstützung durch den Iran konnte Assad einen Großteil des zuvor verlorenen Gebiets zurückgewinnen.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Staatsanwaltschaft bejaht Anfangsverdacht gegen Schauspieler Ulmen

Im Fall der von der Schauspielerin Collien Fernandes erhobenen Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen sieht die Staatsanwaltschaft Itzehoe einen Anfangsverdacht gegen Ulmen. Die Auswertung der Berichterstattung des Magazins "Spiegel" über den Fall habe zu einer Bejahung des Anfangsverdachts geführt, erklärte die Ermittlungsbehörde am Freitag. Strafrechtlich gehe es um den Vorwurf der Nachstellung. Die Staatsanwaltschaft verwies darauf, dass die Unschuldsvermutung gelte.

Vor Ostseeküste gestrandeter Wal ist frei - aber Bangen um weiteres Schicksal

Der seit Montag auf einer Sandbank bei Timmendorfer Strand an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste gestrandete Buckelwal ist frei. Das Tier befreite sich nach Angaben des an der Rettung beteiligten Meeresbiologen Robert Marc Lehmann in der Nacht zum Freitag aus eigener Kraft, nachdem Helfer mit mehreren Baggern in einer großangelegten Aktion den Meeresboden um den Wal ausgehoben und ihm eine Rinne gegraben hatten.

Biologe: Buckelwal vor Küste Schleswig-Holsteins "aus eigener Kraft befreit"

Der in der Nacht zum Montag vor der schleswig-holsteinischen Ostseeküste gestrandete Buckelwal hat sich aus seiner Lage befreit und ist zurück ins Meer geschwommen. Das Tier habe in der Nacht "seine Kräfte gesammelt" und sich "aus eigener Kraft befreit", sagte der Meeresbiologe Robert Marc Lehmann am Freitag Medien vor Ort. Am Donnerstag waren an der Strandungsstelle bei Timmendorfer Strand den ganzen Tag über Bagger im Einsatz gewesen, die eine Rinne für den Wal gruben.

Trump erhält "Amerika zuerst"-Preis von eigener Partei

US-Präsident Donald Trump hat eine Auszeichnung von seiner eigenen Partei erhalten. Die Republikaner verliehen dem 79-Jährigen am Mittwochabend (Ortszeit) bei einer Spendengala in Washington den "Amerika zuerst"-Preis (America First Award). Der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, sagte, die Partei würdige damit Trumps Führungsqualitäten.

Textgröße ändern: