Pallade Veneta - ESC-Kommentator Peter Urban tritt nach diesjährigem Finale im Mai ab

ESC-Kommentator Peter Urban tritt nach diesjährigem Finale im Mai ab


ESC-Kommentator Peter Urban tritt nach diesjährigem Finale im Mai ab
ESC-Kommentator Peter Urban tritt nach diesjährigem Finale im Mai ab / Foto: Marco BERTORELLO - AFP/Archiv

Der als Kommentator des Eurovision Song Contest (ESC) in Deutschland zur Institution gewordene Peter Urban wird im Mai zum letzten Mal ein ESC-Finale für die ARD begleiten. Wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) am Mittwoch in Hamburg mitteilte, wird der 74 Jahre alte Urban am 13. Mai aus Liverpool zum 25. Mal ein ESC-Finale kommentieren und danach Abschied nehmen.

Textgröße ändern:

Urban wurde durch seine humorvolle Art der Kommentierung des weltweit am meisten beachteten Musikwettbewerbs für die ARD bekannt. Dadurch gab er der Fernsehsendung in Deutschland eine eigene Note. Erstmals hatte Urban 1997 in Dublin den ESC kommentiert und blieb der Sendung auch nach dem Erreichen des Ruhestands erhalten.

Der NDR zitierte Urban mit den Worten: "Seit 1997 habe ich erlebt, wie stark der ESC an Bedeutung, Aktualität, Vielfalt und Qualität gewonnen hat, habe mich bemüht, den Wandel vom traditionellen Grand Prix zum weltweiten Topevent der internationalen Musikszene den deutschen Zuschauern nahe zu bringen, mal informativ und sachlich, mal emotional und mit leiser oder lauterer Ironie." Er hoffe, dass er auch in Jahren mit schwächeren deutschen Ergebnissen geholfen habe, das Interesse an der einzigartigen Veranstaltung hochzuhalten.

NDR-Programmdirektor Frank Beckmann erklärte, Urbans Kommentare über die ESC-Beiträge seien "aufschlussreich, kenntnisreich, trocken, auf den Punkt - und Kult". Ihm gelinge "es, kein Blatt vor den Mund zu nehmen und zugleich wohlwollend und respektvoll zu kommentieren".

O.Pileggi--PV

Empfohlen

Nicht nur beten und appellieren - Papst Leo XIV. trifft bei Spanien-Besuch Bad Bunny

Papst Leo XIV. nutzt seine Spanien-Reise nicht nur für Messen und eine Rede vor dem Parlament - das Oberhaupt der katholischen Kirche hatte auch eine kurze Begegnung mit Pop-Star Bad Bunny. "Ja, ich bestätige es", sagte Vatikan-Sprecher Matteo Bruni am Dienstag vor Reportern. Der Sänger aus Puerto Rico sei am Montag "mit seiner Familie und ein paar anderen Leuten" im Bernabeu-Stadion von Real Madrid gewesen und dort dem Papst begegnet.

Heimliche Aufnahmen auf Schlachthof: Gericht bestätigt Unterlassungsanspruch

Von Tierrechtsaktivisten bei illegalem Eindringen in einen Schlachthof angefertigte Videoaufnahmen dürfen einem Urteil des Oberlandesgerichts Oldenburg zufolge von diesen nicht veröffentlicht werden. Das entschied das niedersächsische Gericht am Dienstag unter Verweis auf einen vom Bundesverfassungsgericht aufgestellten Grundsatz in einem Zivilrechtsstreit zwischen zwei Aktivisten und einem Schlachthof. (Az. 13 U 45/25)

Sophia und Noah bleiben beliebteste Vornamen für Neugeborene in Deutschland

Sophia und Noah sind im vergangenen Jahr erneut die beliebtesten Vornamen für Neugeborene in Deutschland gewesen. Damit behauptete sich das Namensduo das dritte Jahr in Folge an der Spitze, wie die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

Trump interpretiert Buh-Rufe bei Basketball-Finalspiel in New York als Jubel

Ein Besuch von US-Präsident Donald Trump bei einem Basketball-Finalspiel in New York hat lautstarke Reaktionen bei den Zuschauern ausgelöst. Als vor dem Spiel am Montagabend die Nationalhymne erklang, wurde auf der Großleinwand der US-Präsident eingeblendet - und das Publikum reagierte mit lauten Buh-Rufen. Trump interpretierte dies indes als Jubel der Zuschauer. "Das waren in erster Linien Anfeuerungsrufe, scheint mir, lautstark und begeistert", sagte Trump, als er später auf die Rufe angesprochen wurde.

Textgröße ändern: