Pallade Veneta - Nabu warnt vor "Wohnungsnot" bei Mauerseglern und Mehlschwalben

Nabu warnt vor "Wohnungsnot" bei Mauerseglern und Mehlschwalben


Nabu warnt vor "Wohnungsnot" bei Mauerseglern und Mehlschwalben
Nabu warnt vor "Wohnungsnot" bei Mauerseglern und Mehlschwalben / Foto: Daniel LEAL - AFP/Archiv

Eine Vogelzählung der Naturschutzorganisation Nabu hat Hinweise auf einen massiven Rückgang bei bestimmten Arten ergeben. "Wir sehen jetzt sehr deutlich, dass der starke Abwärtstrend bei den gebäudebrütenden Insektenfressern ungebremst weitergeht", erklärte Nabu-Geschäftsführer Leif Miller am Freitag zu den gemeldeten Zahlen aus einem von der Organisation initiierten bundesweiten Zählwochenende. Demnach gingen im Vergleich zum Vorjahr die Sichtungen von Mauerseglern und Mehlschwalben deutlich zurück. Häufiger gesichtet wurden Finken und Meisen.

Textgröße ändern:

Die Zahl der gemeldeten Sichtungen von Mauerseglern gingen demnach um 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück, bei Mehlschwalben gab es einen Rückgang von 22 Prozent. Laut Nabu finden die an Gebäuden brütenden Vögel kaum noch geeigneten Unterschlupf. "Diese Arten brauchen dringend Hilfe, zum Beispiel in Form von Brutmöglichkeiten durch vogelfreundliche Sanierung von Gebäuden", erklärte Miller in Berlin. Es herrsche "große Wohnungsnot".

Die häufigere Sichtung von Meisen und Finken führten die Naturschützer auf ein gutes Nahrungsangebot in den vergangenen Monaten zurück. Demnach gab es in diesem Winter eine große Zahl von Früchten an Bäumen, was den Tieren wohl das Überleben während der kalten Jahreszeit erleichterte. Gleichwohl wurde bei einigen Arten, etwa dem Grünfink, auch ein leichter Rückgang registriert.

Der Nabu veranstaltet jedes Jahr am zweiten Maiwochenende eine bundesweite Zählaktion unter dem Titel "Stunde der Gartenvögel", um während der Zeit der Brut und Jungenaufzucht einen Überblick über die Vogelbestände im Umfeld menschlicher Siedlungen zu bekommen. In diesem Jahr beteiligten sich nach Nabu-Angaben etwa 59.000 Menschen, die rund 1,3 Millionen Vögel zählten.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Camino stößt bei Costa de Cobre in Peru auf hochgradiges Kupfer mit 76,2 m bei 0,88 % Cu, einschließlich 16,25 m bei 2,67 % Cu und 6,82 g/t Ag; alle fünf gemeldeten Bohrlöcher durchschneiden eine starke Kupfermineralisierung

VANCOUVER, BC / ACCESS Newswire / 10. Juni 2026 / Camino Minerals Corporation (TSXV:COR)(OTCID:CAMZF) („Camino" oder das „Unternehmen") freut sich, die Explorationsergebnisse aus Phase 2 der jüngsten Bohrkampagne bei seinem Projekt Costa de Cobre („Costa de Cobre" oder das „Projekt") (früher bekannt als „Los Chapitos"(1)) in Peru bekannt zu geben. Camino hat fünf Bohrlöcher entlang des Trendkorridors Diva fertiggestellt, wobei sich die Bohrarbeiten auf das Zielgebiet Adriana konzentrierten, mit dem Ziel, den bekannten mineralisierten Körper zu erweitern und das Verständnis für die Ausdehnung und Kontinuität des mineralisierten Systems zu verbessern. Die maximale Bohrlochtiefe betrug 260 Meter, und alle fünf Bohrlöcher durchteuften eine starke Kupfermineralisierung und erstreckten sich über eine Streichlänge von etwa 400 Metern.

Nicht nur beten und appellieren - Papst Leo XIV. trifft bei Spanien-Besuch Bad Bunny

Papst Leo XIV. nutzt seine Spanien-Reise nicht nur für Messen und eine Rede vor dem Parlament - das Oberhaupt der katholischen Kirche hatte auch eine kurze Begegnung mit Pop-Star Bad Bunny. "Ja, ich bestätige es", sagte Vatikan-Sprecher Matteo Bruni am Dienstag vor Reportern. Der Sänger aus Puerto Rico sei am Montag "mit seiner Familie und ein paar anderen Leuten" im Bernabeu-Stadion von Real Madrid gewesen und dort dem Papst begegnet.

Heimliche Aufnahmen auf Schlachthof: Gericht bestätigt Unterlassungsanspruch

Von Tierrechtsaktivisten bei illegalem Eindringen in einen Schlachthof angefertigte Videoaufnahmen dürfen einem Urteil des Oberlandesgerichts Oldenburg zufolge von diesen nicht veröffentlicht werden. Das entschied das niedersächsische Gericht am Dienstag unter Verweis auf einen vom Bundesverfassungsgericht aufgestellten Grundsatz in einem Zivilrechtsstreit zwischen zwei Aktivisten und einem Schlachthof. (Az. 13 U 45/25)

Sophia und Noah bleiben beliebteste Vornamen für Neugeborene in Deutschland

Sophia und Noah sind im vergangenen Jahr erneut die beliebtesten Vornamen für Neugeborene in Deutschland gewesen. Damit behauptete sich das Namensduo das dritte Jahr in Folge an der Spitze, wie die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

Textgröße ändern: