Pallade Veneta - Schüler mutmaßlich Füße abgeleckt: Missbrauchsprozess gegen Betreuer in Hamburg

Schüler mutmaßlich Füße abgeleckt: Missbrauchsprozess gegen Betreuer in Hamburg


Schüler mutmaßlich Füße abgeleckt: Missbrauchsprozess gegen Betreuer in Hamburg
Schüler mutmaßlich Füße abgeleckt: Missbrauchsprozess gegen Betreuer in Hamburg / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Ein Grundschulbetreuer muss sich seit Freitag wegen sexuellen Missbrauchs vor dem Hamburger Landgericht verantworten, weil er einem Schüler laut Anklage zwecks sexueller Erregung mehrfach die Füße abgeleckt haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 35-Jährigen fünf entsprechende Taten in den Jahren 2020 bis 2022 vor. Einem Gerichtssprecher zufolge räumte der Beschuldigte die Abläufe ein, bestritt aber eine sexuelle Motivation im engeren Sinn.

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Demnach gab der Mann weiter an, er habe einen Fußfetisch, der sich jedoch auch nicht speziell auf Kinder beziehe. Für den Prozess sind zunächst drei weitere Verhandlungstermine angesetzt, er könnte aber schon am Dienstag kommender Woche enden.

Der Staatsanwaltschaft zufolge beging der Angeklagte die mutmaßlichen Taten als Leiter der Nachmittagsbetreuung einer Grundschule samt angeschlossener Kita im Stadtteil Bramfeld. Bei dem Opfer handelte es sich um einen zur Tatzeit neun- bis elfjährigen Schüler. Laut Anklage soll der Beschuldigte ihm zwecks Duldung unter anderem Süßigkeiten und Sammelspielkarten geschenkt haben.

L.Guglielmino--PV

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Meningitis-Ausbruch in England: Hunderte sollen vorbeugend Antibiotika einnehmen

Nach einem schweren Meningitis-Ausbruch mit zwei Todesopfern in der britischen Grafschaft Kent sind hunderte Menschen vorbeugend mit Antibiotika versorgt worden. Insgesamt wurden bis Dienstag nach Angaben der Gesundheitsbehörden 15 Infektionsfälle bestätigt, eine 18-jährige Schülerin und ein 21 Jahre alter Student starben. Viele Infizierte steckten sich in einer Disco in Canterbury an, wie Gesundheitsminister Wes Streeting sagte. Er sprach von einem "beispiellosen" Ausbruch.

Statistik: Jährliche Ausgaben pro Schülerin und Schüler um 700 Euro gestiegen

In Deutschland sind im Jahr 2024 für jeden Schüler und jede Schülerin durchschnittlich 10.500 Euro ausgegeben worden. Das entspricht einem Anstieg von 700 Euro beziehungsweise sieben Prozent für die öffentlichen Schulen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Zurückzuführen war dies vor allem auf die gestiegenen Personalkosten, die 75 Prozent der Aufwendungen ausmachten.

Viertes Jahresplus in Folge: Schülerzahl steigt auf rund 11,5 Millionen

Die Schülerzahl in Deutschland ist das vierte Jahr in Folge gestiegen. Im Schuljahr 2025/26 wurden an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Deutschland rund 11,5 Millionen junge Menschen unterrichtet, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Das war ein Anstieg um 0,7 Prozent oder gut 84.000 gegenüber dem vorherigen Schuljahr. Das entspricht den Angaben zufolge etwa der Entwicklung der Bevölkerungszahl in der Altersgruppe der Fünf- bis 19-Jährigen.

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