Pallade Veneta - Bund und Länder unterzeichnen Startchancen-Programm für Brennpunktschulen

Bund und Länder unterzeichnen Startchancen-Programm für Brennpunktschulen


Bund und Länder unterzeichnen Startchancen-Programm für Brennpunktschulen
Bund und Länder unterzeichnen Startchancen-Programm für Brennpunktschulen / Foto: Tobias Schwarz - AFP/Archiv

Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) und die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, die saarländischen Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD), unterzeichnen am Dienstag (12.00 Uhr) in Berlin die Vereinbarungstexte für das Startchancen-Programm. Im Anschluss (12.15 Uhr) wollen beide bei einer Pressekonferenz darüber informieren. Bund und Länder hatten sich Anfang Februar auf das Programm geeinigt. Schulen an sozialen Brennpunkten sollen damit in den kommenden zehn Jahren mit 20 Milliarden Euro gestärkt werden.

Textgröße ändern:

Profitieren sollen rund 4000 Schulen mit einem hohen Anteil sozial benachteiligter Schülerinnen und Schüler. An den geförderten Schulen soll unter anderem in eine bessere Infrastruktur und Ausstattung investiert werden. Geplanter Start des Programms ist der Schuljahresbeginn 2024/2025. Der Bund fördert das bildungspolitische Vorhaben mit einer Milliarde Euro pro Jahr, die Länder beteiligen sich in gleichem Umfang.

O.Merendino--PV

Empfohlen

Studienkreis: Schlauer lernen mit KI - die besten Tipps & Tools

Nachhilfeinstitut verschenkt Ratgeber für Schülerinnen, Schüler und Eltern

Meningitis-Ausbruch in England: Hunderte sollen vorbeugend Antibiotika einnehmen

Nach einem schweren Meningitis-Ausbruch mit zwei Todesopfern in der britischen Grafschaft Kent sind hunderte Menschen vorbeugend mit Antibiotika versorgt worden. Insgesamt wurden bis Dienstag nach Angaben der Gesundheitsbehörden 15 Infektionsfälle bestätigt, eine 18-jährige Schülerin und ein 21 Jahre alter Student starben. Viele Infizierte steckten sich in einer Disco in Canterbury an, wie Gesundheitsminister Wes Streeting sagte. Er sprach von einem "beispiellosen" Ausbruch.

Statistik: Jährliche Ausgaben pro Schülerin und Schüler um 700 Euro gestiegen

In Deutschland sind im Jahr 2024 für jeden Schüler und jede Schülerin durchschnittlich 10.500 Euro ausgegeben worden. Das entspricht einem Anstieg von 700 Euro beziehungsweise sieben Prozent für die öffentlichen Schulen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Zurückzuführen war dies vor allem auf die gestiegenen Personalkosten, die 75 Prozent der Aufwendungen ausmachten.

Viertes Jahresplus in Folge: Schülerzahl steigt auf rund 11,5 Millionen

Die Schülerzahl in Deutschland ist das vierte Jahr in Folge gestiegen. Im Schuljahr 2025/26 wurden an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Deutschland rund 11,5 Millionen junge Menschen unterrichtet, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Das war ein Anstieg um 0,7 Prozent oder gut 84.000 gegenüber dem vorherigen Schuljahr. Das entspricht den Angaben zufolge etwa der Entwicklung der Bevölkerungszahl in der Altersgruppe der Fünf- bis 19-Jährigen.

Textgröße ändern: