Pallade Veneta - Mehr Gasthörer an Hochschulen: Geschichte und Philosophie am beliebtesten

Mehr Gasthörer an Hochschulen: Geschichte und Philosophie am beliebtesten


Mehr Gasthörer an Hochschulen: Geschichte und Philosophie am beliebtesten
Mehr Gasthörer an Hochschulen: Geschichte und Philosophie am beliebtesten / Foto: Damien MEYER - AFP/Archiv

Die Zahl der Gasthörerinnen und Gasthörer an den deutschen Hochschulen ist im vergangenen Wintersemester gestiegen. Im Wintersemester 2023/2024 besuchten insgesamt 32.200 Gaststudierende Lehrveranstaltungen an Hochschulen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Das waren neun Prozent mehr als im vorangegangenen Wintersemester, aber immer noch 14 Prozent weniger als vor der Coronapandemie. Das Fach Geschichte war bei den Gathörerinnen und Gasthörern am beliebtesten, gefolgt von Philosophie, Informatik und Wirtschaftswissenschaften.

Textgröße ändern:

Der aktuelle Zuwachs ist vor allem auf die Altersgruppe ab 60 Jahren zurückzuführen. Folglich stieg das Durchschnittsalter der Gaststudierenden vom Wintersemester 2022/2023 zum zurückliegenden Wintersemester von 49 auf 51 Jahre. Der Ausländeranteil an den Gasthörern sank in diesem Zeitraum leicht von zwölf auf elf Prozent. Der Frauenanteil lag unverändert bei 49 Prozent.

Gasthörerinnen und Gasthörer können auch ohne formale Hochschulreife einzelne Kurse und Lehrveranstaltungen der Hochschulen besuchen. Eine Abschlussprüfung ist nicht möglich. Im Vergleich zu den 2,9 Millionen ordentlich immatrikulierten Studierenden im Wintersemester 2023/2024 machten Gaststudierende 1,1 Prozent aus.

F.Amato--PV

Empfohlen

Britischer Prinz George wechselt im September auf Eliteschule Eton

Prinz George, der älteste Sohn des britischen Thronfolgers Prinz William, wird ab September die Eliteschule Eton besuchen. Der Kensington-Palast gab den Schulwechsel am Dienstag bekannt. Der zwölfjährige George folgt damit seinem Vater William und seinem Onkel Harry, die ebenfalls in Eton zur Schule gingen. Unklar ist bisher, ob George auch im Internat der Schule wohnen wird. Eton ist nur wenige Kilometer vom Wohnsitz seiner Eltern auf dem Gelände von Schloss Windsor entfernt.

Deutsches Studierendenwerk drängt auf rasche Einigung bei Bafög-Reform

Das Deutsche Studierendenwerk (DSW) pocht auf die von der Koalition versprochene Bafög-Erhöhung. "Der Zick-Zack-Kurs der Bundesregierung beim Bafög ist ein verheerendes Signal an die Studierenden und die junge Generation insgesamt", sagte DSW-Vorstandschef Matthias Anbuhl der "Rheinischen Post" vom Dienstag. "Der Fachkräftemangel wird sich in den kommenden Jahren verschärfen, denn die Boomer-Generation geht nun Schritt für Schritt in Rente", betonte Anbuhl.

Bildungsbericht zeigt erneut Defizite bei Chancengerechtigkeit und Kompetenzen

Der Nationale Bildungsbericht zeigt erneut deutliche Defizite bei Chancengerechtigkeit und grundlegenden Standards auf. "Die Bildungsschere tut sich ab der Geburt auf", sagte Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) am Montag bei der Vorstellung des Berichts. Sie betonte die Bedeutung der frühkindlichen Bildung und will dazu neben der Kita verstärkt die Familien in die Pflicht nehmen.

Streit um Bafög-Reform: DGB warnt vor Politikverdrossenheit bei jungen Menschen

Vor dem Hintergrund des anhaltenden Streits in der Koalition über die geplante Bafög-Reform hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) die CDU davor gewarnt, junge Menschen aus dem Blick zu verlieren. "Die aktuelle Diskussion um ein Aussetzen der Bafög-Reform treibt Studierende und Schülerinnen und Schüler in die Politikverdrossenheit", erklärte DGB-Vize Elke Hannack am Montag. Sie ist selbst Mitglied im CDU-Bundesvorstand.

Textgröße ändern: