Pallade Veneta - Beschäftigtenzahl in öffentlichem Dienst gestiegen

Beschäftigtenzahl in öffentlichem Dienst gestiegen


Beschäftigtenzahl in öffentlichem Dienst gestiegen
Beschäftigtenzahl in öffentlichem Dienst gestiegen / Foto: JEAN-CHRISTOPHE VERHAEGEN - AFP/Archiv

Die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst ist im vergangenen Jahr auf 5,4 Millionen gestiegen. Das waren 95.900 Menschen oder 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Damit arbeiteten 2024 zwölf Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland im Staatsdienst.

Textgröße ändern:

Ein Großteil davon arbeitete 2024 mit mehr als einer Million in Schulen. Die Zahl der angestellten Beschäftigten stieg an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen um 0,9 Prozent auf 354.800, die Zahl der Beamten um 2,4 Prozent auf 693.200 Menschen.

Auch der Zuwachs in den kommunalen Kindertagesstätten setzte sich fort. 2024 arbeiteten dort 289.900 Menschen, das waren elftausend oder vier Prozent mehr als 2023. An den Hochschulen einschließlich Hochschulkliniken stieg das Personal um 2,3 Prozent auf 636.100 Staatsbedienstete.

G.Riotto--PV

Empfohlen

"GenZ"-Proteste: Anklagen gegen Regierung und Appelle für friedliche Demos

Eine "verlassene Jugend" klagt an, die Politik zeigt Verständnis: Vor den geplanten bundesweiten "GenZ"-Protesten haben die Initiatoren die Bundesregierung aufgefordert, die Belange junger Menschen Ernst zu nehmen. Bei Pressekonferenzen in Köln und Berlin erhoben Sprecherinnen und Sprecher der Initiative "GenZ regelt" am Freitag zugleich schwere Vorwürfe. Angesichts befürchteter Krawalle gab es parteiübergreifend Appelle für einen friedlichen Verlauf.

Frankreichs Regierung ruft zum Blockade-Ende auf - Schüler wollen weiter protestieren

Nach der Bekanntgabe erster Maßnahmen für Schüler und Studierende hat die französische Regierung zu einem Ende der Blockade-Aktionen vor Schulen und Unis aufgerufen. "Ab Montag muss wieder gearbeitet werden", sagte Hochschulminister Philippe Baptiste angesichts des Endes der Herbstferien am kommenden Wochenende. Schüler- und Studierendenverbände riefen jedoch bereits zur Fortsetzung der Proteste auf.

Frankreich: Schüler kündigen nach Treffen mit Macron weitere Proteste an

Vertreter der seit Wochen demonstrierenden französischen Schülerinnen und Schüler haben nach einem Treffen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron weitere Proteste angekündigt. Nach dem Treffen am Freitag rief der Schülervertreter Nathanaël Combary die Demonstranten auf, "weiter zu mobilisieren". Demnach bot Macron den Schülervertretern eine "Reform der Schuldemokratie" sowie eine "vollständige Überarbeitung" der Plattform Parcoursup an, die Schüler für ihre Bewerbung für Studiengänge nutzen müssen.

Zehntausende Studierende fordern bei Demonstration in Wien mehr Geld für Hochschulen

In der österreichischen Hauptstadt Wien sind am Donnerstag zehntausende Studierende gegen das ihrer Meinung nach unzureichende Finanzierung der Hochschulen auf die Straße gegangen. Die Demonstranten trugen Transparente mit Parolen wie "Unsere Bildung, unsere Zukunft", "Die Demokratie braucht Bildung" und "Bildung darf kein Privileg werden". Nach Schätzungen der Organisatoren nahmen mindestens 40.000 Menschen an den Protesten teil. Die Polizei war zuvor von 20.000 Teilnehmern ausgegangen.

Textgröße ändern: