Pallade Veneta - Coronapandemie senkt Zahl der Klassenwiederholer in deutschen Schulen

Coronapandemie senkt Zahl der Klassenwiederholer in deutschen Schulen


Coronapandemie senkt Zahl der Klassenwiederholer in deutschen Schulen
Coronapandemie senkt Zahl der Klassenwiederholer in deutschen Schulen

Während des stark von der Coronapandemie geprägten Schuljahrs 2020/21 haben in Deutschland deutlich weniger Schüler und Schülerinnen eine Klasse wiederholt. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, sank die sogenannte Wiederholerquote anderem wegen allgemein gelockerter Versetzungsregeln bundesweit von zuvor 2,3 Prozent auf 1,4 Prozent.

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Insgesamt wiederholten 93.100 Schülerinnen und Schüler freiwillig oder wegen Nichtversetzung eine Klassenstufe. Viele Bundesländer hatten die Versetzungsregeln geändert, um die negativen Folgen von Unterrichtsausfällen und Distanzunterricht durch die Pandemie zu berücksichtigen. Die Quote ging demnach in allen Ländern zurück.

Zugleich blieben regionale Unterschiede bestehen, weil die Länder die Versetzungen anders regeln. So war der Anteil der Schüler und Schülerinnen, die eine Klassenstufe wiederholen, in Bayern wie schon in den Vorjahren mit 2,8 Prozent bundesweit am höchsten. Am niedrigsten war die Quote mit 0,9 Prozent in der Hauptstadt Berlin.

A.Graziadei--PV

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Statistik: Jährliche Ausgaben pro Schülerin und Schüler um 700 Euro gestiegen

In Deutschland sind im Jahr 2024 für jeden Schüler und jede Schülerin durchschnittlich 10.500 Euro ausgegeben worden. Das entspricht einem Anstieg von 700 Euro beziehungsweise sieben Prozent für die öffentlichen Schulen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Zurückzuführen war dies vor allem auf die gestiegenen Personalkosten, die 75 Prozent der Aufwendungen ausmachten.

Viertes Jahresplus in Folge: Schülerzahl steigt auf rund 11,5 Millionen

Die Schülerzahl in Deutschland ist das vierte Jahr in Folge gestiegen. Im Schuljahr 2025/26 wurden an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Deutschland rund 11,5 Millionen junge Menschen unterrichtet, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Das war ein Anstieg um 0,7 Prozent oder gut 84.000 gegenüber dem vorherigen Schuljahr. Das entspricht den Angaben zufolge etwa der Entwicklung der Bevölkerungszahl in der Altersgruppe der Fünf- bis 19-Jährigen.

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