Pallade Veneta - Polizei findet Schusswaffe auf von Rechtsextremen genutzten Hof in Niedersachsen

Polizei findet Schusswaffe auf von Rechtsextremen genutzten Hof in Niedersachsen


Polizei findet Schusswaffe auf von Rechtsextremen genutzten Hof in Niedersachsen
Polizei findet Schusswaffe auf von Rechtsextremen genutzten Hof in Niedersachsen / Foto: RALF HIRSCHBERGER - AFP/Archiv

Bei der Durchsuchung der Wohnung eines 18-Jährigen auf einem von Rechtsextremen genutzten Hof in Niedersachsen haben Polizisten eine Schusswaffe beschlagnahmt. Diese werde nun waffenrechtlich überprüft, teilte die Polizei in Celle am Mittwoch mit. Die Durchsuchung fand demnach am Dienstagabend statt. Sie wurde durch Aufnahmen eines Fernsehsenders ausgelöst, auf denen unter anderem zu sehen war, wie der 18-jährige Bewohner mit einer Schusswaffe hantierte.

Textgröße ändern:

Das Gehöft in Eschede im Landkreis Celle gehört nach Angaben von Polizei und Verfassungsschutz der rechtsextremen NPD-Nachfolgepartei Die Heimat und wird für Aktivitäten der rechtsextremistischen Szene genutzt. Unter anderem organisierte die Jugendorganisation der Partei dort Veranstaltungen.

Nach Polizeiangaben waren die Aufnahmen von dem Jugendlichen mit der Waffe in einem am Dienstag von einem Fernsehsender im Internet veröffentlichten Programmhinweis zu sehen, mit dem dieser einen Beitrag über das unter dem Namen "Heimathof" bekannte Grundstück ankündigte. Noch vor der Ausstrahlung des Berichts am Dienstagabend rückten Einsatzkräfte demnach zur Razzia an.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Sogenannte Hitlergruß-Fotomontage: AfD-Politiker Bystron freigesprochen

Der AfD-Europapolitiker Petr Bystron ist in einem Berufungsverfahren von strafrechtlichen Vorwürfen wegen einer mutmaßlichen Hitlergruß-Fotomontage freigesprochen worden. Das Landgericht München I ging nach Angaben eines Sprechers am Donnerstag nicht davon aus, dass die fraglichen Bilder mehrerer deutscher Politiker tatsächlich die verbotene nationalsozialistische Grußformel zeigten oder entsprechend interpretiert werden könnten.

EuGH: Italien darf bestimmte Sozialleistung nicht an zehn Jahre Aufenthalt knüpfen

EU-Staaten dürfen bestimmte Sozialleistungen nicht davon abhängig machen, dass jemand mindestens zehn Jahre in dem Land wohnte. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschied am Donnerstag, dass eine entsprechende italienische Regelung diskriminierend sei. Es ging um das sogenannte Mindesteinkommen - Geldzahlungen plus berufliche Eingliederungsmaßnahmen. (Az. C-747/22)

AfD verliert Verfahren um Millionenspende gegen Bundestag vor Verwaltungsgericht

In einem Verfahren um die Rückforderung einer vom Bundestag eingezogenen Wahlkampfspende mit einem Wert von rund 2,3 Millionen Euro ist die AfD vor dem Verwaltungsgericht Berlin gescheitert. Es wies den von der Partei eingebrachten Antrag auf Rückzahlung am Donnerstag ab. Die Partei hätte die Spende im Wahlkampf für die Bundestagswahl 2025 nicht annehmen dürfen, weil der tatsächliche Spender nicht bekannt gewesen sei, hieß es zur Begründung.

Neu gekaufte Ware entpuppt sich als kaputt: BGH urteilt zugunsten von Verbrauchern

Im Streit über kurz nach dem Kauf entdeckte Mängel an einer Ware hat der Bundesgerichtshof (BGH) zugunsten der Verbraucher entschieden. Auch wenn verschiedene Ursachen möglich sind, wird zunächst einmal vermutet, dass die Ware schon bei der Übergabe mangelhaft war. Das teilte der BGH am Donnerstag in Karlsruhe mit. Der Verkäufer muss beweisen, dass der Schaden später entstanden ist. (Az. VIII ZR 73/24 und VIII ZR 257/23)

Textgröße ändern: