Pallade Veneta - Einnahmen in Arztpraxen nach zwei Jahren wieder stärker gestiegen als Ausgaben

Einnahmen in Arztpraxen nach zwei Jahren wieder stärker gestiegen als Ausgaben


Einnahmen in Arztpraxen nach zwei Jahren wieder stärker gestiegen als Ausgaben
Einnahmen in Arztpraxen nach zwei Jahren wieder stärker gestiegen als Ausgaben / Foto: FRANCK FIFE - AFP/Archiv

Die Einnahmen in den Arztpraxen sind nach zwei Jahren erstmals wieder stärker gestiegen als die Ausgaben. Im Jahr 2024 nahm jede Praxis im Schnitt 854.000 Euro ein, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Damit waren 6,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Ausgaben erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 4,7 Prozent auf 493.000 Euro.

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In den Jahren 2022 und 2023 hatte die Steigerung der Ausgaben das Einnahmenplus bei Arztpraxen jeweils deutlich übertroffen. Der durchschnittliche Reinertrag pro Praxis stieg 2024 um neun Prozent auf 338.000 Euro. Die Werte sind aber stark von Arztpraxen mit hohen Einnahmen und Ausgaben beeinflusst. Die Hälfte aller Artpraxen verzeichnete einen Reinertrag von höchstens 232.000 Euro.

Der Reinertrag ist das Ergebnis des Geschäftsjahres, berücksichtigt aber beispielsweise nicht die Ausgaben für die Alters- und Krankenversicherung der Praxisinhaber. In jeder Arztpraxis arbeiteten im Schnitt knapp zehn Menschen.

Zahnarztpraxen und psychotherapeutische Praxen werden getrennt ausgewiesen. Zahnarztpraxen erwirtschafteten demnach im Schnitt 937.000 Euro und verzeichneten 632.000 Euro an Aufwendungen. Die psychotherapeutischen Praxen nahmen 2024 durchschnittlich 134.000 Euro ein. Das waren zwar 10,7 Prozent mehr als 2023, jedoch stiegen die Ausgaben um 22,9 Prozent auf im Schnitt 43.000 Euro.

A.dCosmo--PV

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