Pallade Veneta - Japanischer Oscar-Preisträger Hamaguchi würde Angebot aus Hollywood annehmen

Japanischer Oscar-Preisträger Hamaguchi würde Angebot aus Hollywood annehmen


Japanischer Oscar-Preisträger Hamaguchi würde Angebot aus Hollywood annehmen
Japanischer Oscar-Preisträger Hamaguchi würde Angebot aus Hollywood annehmen

Der japanische Oscar-Preisträger Ryusuke Hamaguchi würde ein Film-Angebot aus Hollywood nicht ausschlagen. Sollte sich die Gelegenheit bieten, würde er sich der "Herausforderung" stellen, sagte Hamaguchi, dessen Drama "Drive My Car" bei der Oscar-Verleihung als bester internationaler Film ausgezeichnet wurde, am Dienstag vor Journalisten in Tokio.

Textgröße ändern:

Die Entscheidung hänge letztlich vom Thema des Films und von den Bedingungen ab, fügte der 43-Jährige hinzu, der nach eigenen Worten "mit den Füßen fest auf dem Boden bleiben" will.

Mit seinem Oscar hatte Hamaguchi nach eigener Darstellung nicht gerechnet. "Bis zur allerletzten Minute war ich davon überzeugt, dass die Oscars und mein Leben absolut nichts miteinander zu tun haben", sagte Hamaguchi bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Hauptdarsteller seines Films, Hidetoshi Nishijima.

Hamaguchi ist der fünfte japanische Regisseur, der den Auslands-Oscar erhalten hat. "Drive My Car" hatte sich bei der Oscar-Verleihung Ende Februar gegen "Flee" aus Dänemark, "Die Hand Gottes" aus Italien, "Lunana: Das Glück liegt im Himalaya" aus Bhutan und "Der schlimmste Mensch der Welt" aus Norwegen durchgesetzt. Nominiert war "Drive My Car" auch für die Oscars für den besten Film, für die beste Regie und für das beste adaptierte Drehbuch.

R.Zarlengo--PV

Empfohlen

Spannung vor Vergabe des Literaturnobelpreises: Experten tippen auf eine Frau

Wird es wieder ein weißer Mann aus Europa oder bekommt dieses Jahr eine Frau beispielsweise aus Lateinamerika den Literaturnobelpreis? Wer die prestigeträchtige Auszeichnung in diesem Jahr erhält, wird am Mittag (13.00 Uhr) von der Schwedischen Akademie in Stockholm verkündet.

Buchhandel wirft Kulturstaatsminister Weimer Untätigkeit bei KI vor

Der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Sebastian Guggolz, hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) Untätigkeit beim Schutz der Verlage vor den Folgen von Urheberrechtsverletzungen durch Künstliche Intelligenz (KI) vorgeworfen. Vor einem Jahr habe Weimer auf der Frankfurter Buchmesse "sehr engagiert" Lösungsvorschläge und ein geseztliches Vorgehen in europäischer Abstimmung angekündigt, sagte Guggolz am Dienstag vor Eröffnung der diesjährigen Buchmesse. Passiert sei nichts - "wir sind praktisch auf dem gleichen Stand wie im vergangenen Jahr".

Britischer Bestsellerautor Jeffrey Archer im Alter von 86 Jahren gestorben

Der britische Bestsellerautor und ehemalige Politiker Jeffrey Archer ist tot. Der Schriftsteller starb unerwartet im Alter von 86 Jahren, wie sein Verlag Harper Collins am Montag mitteilte. Demnach starb Archer "friedlich in seinem Zuhause zwischen zwei Schreibphasen". Die Lektorin Kate Elton würdigte ihn als "Meistererzähler und Traum eines jeden Lektors".

Deutscher Buchpreis geht an Shida Bazyar und "Die Lücken"

Der Deutsche Buchpreis geht in diesem Jahr an die Schriftstellerin Shida Bazyar und ihren Roman "Die Lücken". Bazyar wurde am Montagabend für ihre Erzählung über jüdisches Leben und die NS-Vergangenheit im Hunsrück ausgezeichnet.

Textgröße ändern: