Pallade Veneta - UN-Generalsekretär beruft Treffen zu Lage in Afghanistan für Anfang Mai ein

UN-Generalsekretär beruft Treffen zu Lage in Afghanistan für Anfang Mai ein


UN-Generalsekretär beruft Treffen zu Lage in Afghanistan für Anfang Mai ein
UN-Generalsekretär beruft Treffen zu Lage in Afghanistan für Anfang Mai ein / Foto: AHMAD AL-RUBAYE - AFP/Archiv

UN-Generalsekretär António Guterres hat für Anfang Mai ein internationales Treffen zur Lage in Afghanistan einberufen. Am 1. und 2. Mai sollen Sondergesandte verschiedener Länder in Doha "die Erwartungen klarstellen", die es wegen der Taliban-Herrschaft gebe, wie UN-Sprecher Stéphane Dujarric am Mittwoch mitteilte. Dazu gehörten unter anderem die Restriktionen für Frauen.

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Ziel dieses Treffens in kleinem Rahmen, das hinter verschlossenen Türen stattfinden soll, sei es, "das internationale Engagement rund um die allgemeinen Ziele wieder mit Leben zu füllen für einen dauerhaften Weg in Afghanistan", sagte der UN-Sprecher vor Journalisten im UN-Hauptquartier in New York.

Für Guterres habe es weiter Priorität, auf Grundlage von "Pragmatismus und Prinzipien voranzukommen". Das Treffen in Doha solle "zu einem größeren Konsens angesichts der bevorstehenden Herausforderungen beitragen".

Ob die Führung der radikalislamischen Taliban bei dem Treffen vertreten sein wird, war zunächst unklar. Die Taliban sind auf UN-Ebene nicht offiziell anerkannt

Die Taliban hatten am 4. April ein Arbeitsverbot für alle afghanischen Mitarbeiterinnen der Vereinten Nationen im Land erlassen. Von einem im Dezember verhängten Beschäftigungsverbot für Frauen in Nichtregierungsorganisationen (NGO) waren UN-Organisationen nicht betroffen gewesen.

Seit der Machtübernahme der Taliban im August 2021 hat sich die Zahl der von Armut betroffenen Menschen in Afghanistan fast verdoppelt. Laut Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) lebten 2022 schätzungsweise 34 Millionen Afghanen unterhalb der Armutsgrenze. Offizielle Bevölkerungszahlen gibt es nicht, die UNO geht von 40 Millionen Menschen in dem Land aus, womit 85 Prozent der Bevölkerung von Armut betroffen wären.

B.Fortunato--PV

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