Pallade Veneta - Frankreich will Schuldenstand bis 2027 von 112 auf 108 Prozent des BIP drücken

Frankreich will Schuldenstand bis 2027 von 112 auf 108 Prozent des BIP drücken


Frankreich will Schuldenstand bis 2027 von 112 auf 108 Prozent des BIP drücken
Frankreich will Schuldenstand bis 2027 von 112 auf 108 Prozent des BIP drücken / Foto: Stefani Reynolds - AFP/Archiv

Frankreich peilt bis 2027 einen Schuldenstand von 108 Prozent und ein Defizit von 2,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes an. "Wir wollen den Schuldenabbau beschleunigen", sagte Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire am Donnerstag bei der Vorstellung des Stabilitätsprogramms für die kommenden fünf Jahre. "Es geht um die europäische Glaubwürdigkeit Frankreichs", fügte er hinzu. Ende 2022 lag der Schuldenstand noch bei knapp 112 Prozent.

Textgröße ändern:

Der Schuldenabbau solle in erster Linie durch geringere öffentliche Ausgaben und ein dynamischeres Wirtschaftswachstum erreicht werden, sagte Le Maire. Im laufenden Jahr liegt das Wachstum bei einem Prozent. Für das kommenden Jahr rechnet die Regierung mit 1,6 Prozent, bis 2027 sollen 1,8 Prozent Wachstum erreicht werden.

Das Defizit, das im vergangenen Jahr bei 4,7 Prozent lag, wird in diesem Jahr voraussichtlich auf 4,9 Prozent ansteigen. Die Regierung rechnet aber damit, dass es sich von 2024 an verringert. Die Inflation, die im vergangenen Jahr bei 5,2 Prozent lag, dürfte im laufenden Jahr auf 4,9 Prozent sinken.

"Wir haben dem Menschen mit der Rentenreform eine Anstrengung abverlangt, (...) da ist es nur gerecht, dass die öffentlichen Akteure ebenfalls zur Kasse gebeten werden", sagte Le Maire. Das Stabilitätsprogramm wird nächste Woche dem Ministerrat und anschließend an die EU-Kommission übermittelt.

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

Dänemark eröffnet Botschaft in Damaskus wieder

Dänemark hat seine Botschaft in Syrien wieder eröffnet. Die Zeremonie fand im Beisein des dänischen Außenministers Lars Lökke Rasmussen und seines syrischen Kollegen Assaad al-Schaibani statt, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Sana am Montag. Wegen des syrischen Bürgerkriegs war die Botschaft 14 Jahre lang geschlossen gewesen.

Früherer französischer Premierminister Édouard Balladur gestorben

Der frühere französische Premierminister Édouard Balladur ist tot. Wie seine Familie der Nachrichtenagentur AFP mitteilte, starb Balladur am Montag im Alter von 97 Jahren in Paris. Für ihn werde eine Trauermesse "im engsten Familienkreis" abgehalten. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt.

Türkei offen für Beitritte anderer Länder zu Verteidigungspakt mit Pakistan und Saudi-Arabien

Der türkische Außenminister Hakan Fidan hat sich offen für den Beitritt anderer Länder zum neuen Verteidigungspakt mit Pakistan und Saudi-Arabien gezeigt. "Das Bündnis richtet sich gegen keinen Staat und andere Länder in unserer Region können ihm beitreten, wenn sie unsere Grundprinzipien wahren", sagte Fidan nach dem ersten Ministertreffen des Militärbündnisses am Montag in Istanbul auf die Frage, ob zum Beispiel Ägypten beitreten könne.

Merz warnt vor AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt: "kein Experimentierfeld für Wutbürger"

Bei einem Besuch in Sachsen-Anhalt kurz vor der Wahl hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor den Folgen einer AfD-Regierung gewarnt. "Sachsen-Anhalt darf kein Experimentierfeld für Wutbürger werden", sagte Merz am Montagabend bei einem Auftritt mit Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) in Quedlinburg. Dies ginge "am Ende zulasten der Menschen in Sachsen-Anhalt", warnte er.

Textgröße ändern: