Pallade Veneta - Umfrage: Fast drei Viertel der Bürger in Frankreich unzufrieden mit Macron

Umfrage: Fast drei Viertel der Bürger in Frankreich unzufrieden mit Macron


Umfrage: Fast drei Viertel der Bürger in Frankreich unzufrieden mit Macron
Umfrage: Fast drei Viertel der Bürger in Frankreich unzufrieden mit Macron / Foto: Daniel Cole - POOL/AFP/Archiv

Nach der umstrittenen Rentenreform des französischen Präsidenten Emmanuel Macron sind fast drei Viertel der Bürger unzufrieden mit ihrem Staatschef. Das ergab eine Umfrage des Instituts Ifop für die Sonntagszeitung "Journal du Dimanche", die am Samstag vorab veröffentlicht wurde. In der monatlichen Befragung äußerten sich nur 26 Prozent der Teilnehmer zufrieden mit dem Präsidenten und damit zwei Prozentpunkte weniger als im März.

Textgröße ändern:

Ein neuer Negativ-Rekord für Macron ist der neue Zustimmungswert jedoch nicht. Im Dezember 2018 waren auf dem Höhepunkt der Gelbwesten-Proteste nur 23 Prozent der Franzosen zufrieden mit ihrem Staatschef gewesen. Im Vergleich zum April 2022, als Macron für eine zweite Amtszeit wiedergewählt worden war, stellt der neue Umfragewert allerdings einen deutlichen Rückgang um 15 Prozentpunkte dar.

Von Macrons Kritikern äußerten sich 47 Prozent diesen Monat "sehr unzufrieden" mit Macron. Dieser Anstieg um sieben Prozent im Vergleich zum Vormonat spricht für eine Zunahme der Wut im Land, seit Macron den Beschluss der Rentenreform ohne eine Verabschiedung durch das Parlament durchgeboxt hatte. Das Gesetz, das eine schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters in Frankreich 62 auf 64 Jahre vorsieht, war am 15. April verkündet worden.

Für die Umfrage waren zwischen dem 14. und 21. April insgesamt 1955 repräsentativ ausgewählte Bürger ab 18 Jahren online befragt worden.

T.Galgano--PV

Empfohlen

Dänemark eröffnet Botschaft in Damaskus wieder

Dänemark hat seine Botschaft in Syrien wieder eröffnet. Die Zeremonie fand im Beisein des dänischen Außenministers Lars Lökke Rasmussen und seines syrischen Kollegen Assaad al-Schaibani statt, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Sana am Montag. Wegen des syrischen Bürgerkriegs war die Botschaft 14 Jahre lang geschlossen gewesen.

Früherer französischer Premierminister Édouard Balladur gestorben

Der frühere französische Premierminister Édouard Balladur ist tot. Wie seine Familie der Nachrichtenagentur AFP mitteilte, starb Balladur am Montag im Alter von 97 Jahren in Paris. Für ihn werde eine Trauermesse "im engsten Familienkreis" abgehalten. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt.

Türkei offen für Beitritte anderer Länder zu Verteidigungspakt mit Pakistan und Saudi-Arabien

Der türkische Außenminister Hakan Fidan hat sich offen für den Beitritt anderer Länder zum neuen Verteidigungspakt mit Pakistan und Saudi-Arabien gezeigt. "Das Bündnis richtet sich gegen keinen Staat und andere Länder in unserer Region können ihm beitreten, wenn sie unsere Grundprinzipien wahren", sagte Fidan nach dem ersten Ministertreffen des Militärbündnisses am Montag in Istanbul auf die Frage, ob zum Beispiel Ägypten beitreten könne.

Merz warnt vor AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt: "kein Experimentierfeld für Wutbürger"

Bei einem Besuch in Sachsen-Anhalt kurz vor der Wahl hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor den Folgen einer AfD-Regierung gewarnt. "Sachsen-Anhalt darf kein Experimentierfeld für Wutbürger werden", sagte Merz am Montagabend bei einem Auftritt mit Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) in Quedlinburg. Dies ginge "am Ende zulasten der Menschen in Sachsen-Anhalt", warnte er.

Textgröße ändern: