Pallade Veneta - Floridas Gouverneur zu Besuch in Japan

Floridas Gouverneur zu Besuch in Japan


Floridas Gouverneur zu Besuch in Japan
Floridas Gouverneur zu Besuch in Japan / Foto: Elijah Nouvelage - AFP

Der republikanische Gouverneur des US-Bundesstaates Florida und mögliche künftige Präsidentschaftsbewerber Ron DeSantis hat bei einem Besuch in Japan die erhöhten Verteidigungsausgaben des ostasiatischen Landes gelobt. Ein starkes Japan sei gut für Amerika, sagte DeSantis am Montag vor Gesprächen mit Premierminister Fumio Kishida mit Blick auf wachsende Spannungen im Indopazifik mit Japans Nachbarn Nordkorea und China.

Textgröße ändern:

Offiziell will DeSantis in Japan neue Geschäftsmöglichkeiten für Florida ausloten. Die Reise des Republikaners, die ihn zudem in dieser Woche nach Südkorea, Israel und Großbritannien führt, wird aber darüber hinaus als Versuch gesehen, sich auf internationalem Parkett zu profilieren.

Der 44-jährige aufstrebende Star der US-Republikaner gilt als potenziell gefährlichster Rivale von Ex-Präsident Donald Trump im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Partei für 2024. DeSantis hat zwar bislang noch keine Präsidentschaftsbewerbung verkündet, aber Signale ausgesendet, das er das höchste Amt im Land anstreben könnte.

Japan ist in Verteidigungsfragen auf Washington angewiesen. Die japanische Führung wird die Präsidentschaftswahl in den USA im nächsten Jahr daher genau beobachten, um sicherzustellen, dass die Beziehungen zwischen beiden Ländern weiterhin stark bleiben - unabhängig davon, wer ins Weiße Haus einzieht.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Dänemark eröffnet Botschaft in Damaskus wieder

Dänemark hat seine Botschaft in Syrien wieder eröffnet. Die Zeremonie fand im Beisein des dänischen Außenministers Lars Lökke Rasmussen und seines syrischen Kollegen Assaad al-Schaibani statt, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Sana am Montag. Wegen des syrischen Bürgerkriegs war die Botschaft 14 Jahre lang geschlossen gewesen.

Früherer französischer Premierminister Édouard Balladur gestorben

Der frühere französische Premierminister Édouard Balladur ist tot. Wie seine Familie der Nachrichtenagentur AFP mitteilte, starb Balladur am Montag im Alter von 97 Jahren in Paris. Für ihn werde eine Trauermesse "im engsten Familienkreis" abgehalten. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt.

Türkei offen für Beitritte anderer Länder zu Verteidigungspakt mit Pakistan und Saudi-Arabien

Der türkische Außenminister Hakan Fidan hat sich offen für den Beitritt anderer Länder zum neuen Verteidigungspakt mit Pakistan und Saudi-Arabien gezeigt. "Das Bündnis richtet sich gegen keinen Staat und andere Länder in unserer Region können ihm beitreten, wenn sie unsere Grundprinzipien wahren", sagte Fidan nach dem ersten Ministertreffen des Militärbündnisses am Montag in Istanbul auf die Frage, ob zum Beispiel Ägypten beitreten könne.

Merz warnt vor AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt: "kein Experimentierfeld für Wutbürger"

Bei einem Besuch in Sachsen-Anhalt kurz vor der Wahl hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor den Folgen einer AfD-Regierung gewarnt. "Sachsen-Anhalt darf kein Experimentierfeld für Wutbürger werden", sagte Merz am Montagabend bei einem Auftritt mit Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) in Quedlinburg. Dies ginge "am Ende zulasten der Menschen in Sachsen-Anhalt", warnte er.

Textgröße ändern: