Pallade Veneta - Von der Leyen besucht Ägypten und Jordanien

Von der Leyen besucht Ägypten und Jordanien


Von der Leyen besucht Ägypten und Jordanien
Von der Leyen besucht Ägypten und Jordanien / Foto: FREDERICK FLORIN - AFP

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird am Samstag in Ägypten erwartet. In der Hauptstadt Kairo kommt sie mit Präsident Abdel Fattah al-Sisi zusammen. Dabei geht es vor allem um den Nahost-Krieg, aber auch um ein geplantes Migrationsabkommen der EU mit Ägypten. Am Nachmittag reist von der Leyen zum Flughafen Al-Arisch in den Osten Ägyptens. An dem Airport unweit des Gazastreifens wird eine EU-Hilfslieferung erwartet.

Textgröße ändern:

Im Tagesverlauf reist die Kommissionspräsidentin weiter in die jordanische Hauptstadt Amman. Dort steht ein Treffen mit König Abdullah II. auf dem Programm. Von der Leyen hatte ihn kürzlich in Brüssel empfangen und ihm gut 900 Millionen Euro für Reformen in Jordanien in Aussicht gestellt. Das Land gilt ebenso wie Ägypten als Vermittler im Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas.

C.Grillo--PV

Empfohlen

Regierungspartei siegt wie erwartet bei Parlamentswahl in Kasachstan

Die von Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterstützte Regierungspartei hat die Parlamentswahl in Kasachstan wie erwartet gewonnen. Laut am Sonntagabend im Staatsfernsehen veröffentlichten Prognosen kommt die Adilet-Partei auf 70 bis 72 Prozent der Stimmen. Fünf weitere Parteien sind demnach ebenfalls im Parlament vertreten, das nach einer im März verabschiedeten Verfassungsreform nur noch aus einer Kammer besteht. Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben der Wahlkommission bei gut 74 Prozent.

EU-Abgeordneter Glucksmann kandidiert bei Präsidentschaftswahl in Frankreich

Der linksgerichtete EU-Parlamentsabgeordnete Raphaël Glucksmann hat seine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich verkündet. Sein Ziel sei es, "Frankreich wieder aufzurichten", sagte der 46-Jährige am Sonntagabend im Fernsehsender TF1. Vorwahlen im sozialdemokratischen Lager im Oktober sollen klären, ob Glucksmann als gemeinsamer Kandidat seiner Partei Place publique und der sozialistischen PS antritt.

Selenskyj: Ukraine war nicht an Anschlägen auf Nord-Stream-Pipelines beteiligt

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erneut bekräftigt, dass die Ukraine nicht an den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee im Jahr 2022 beteiligt gewesen sei. Kiew habe sich "niemals offiziell an irgendeiner Operation beteiligt, die mit der Sprengung von Nord Stream zu tun hatte", antwortete Selenskyj am Sonntag auf eine Journalistenfrage nach den Ermittlungen zu den Anschlägen.

Hunderte Asylsuchende sollen auf griechische Ägäisinseln verlegt werden

Nach der Rettung von mehr als 150 Migranten vor der Küste der Insel Kreta in den vergangenen Tagen wollen die griechischen Behörden hunderte Migranten in Aufnahmezentren auf Samos und Lesbos bringen. Die Verlegung auf die anderen Inseln diene der "Identifizierung, dem Screening und der Überprüfung" der Asylsuchenden vor einem möglichen Transfer in Einrichtungen auf dem Festland, teilte das Migrationsministerium am Sonntag mit. In einem Aufnahmezentrum in Norden des Landes kam es derweil zu Unruhen.

Textgröße ändern: