Pallade Veneta - Betrug mit Coronatests: Ermittlungen gegen Unternehmerpaar in Baden-Württemberg

Betrug mit Coronatests: Ermittlungen gegen Unternehmerpaar in Baden-Württemberg


Betrug mit Coronatests: Ermittlungen gegen Unternehmerpaar in Baden-Württemberg
Betrug mit Coronatests: Ermittlungen gegen Unternehmerpaar in Baden-Württemberg / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Wegen Betrugs bei Abrechnungen von Coronaschnelltests in großem Stil ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft in Baden-Württemberg gegen ein Unternehmerehepaar. Die verheirateten Geschäftsführer einer Firma aus dem Rhein-Neckar-Kreis sollen während der Coronapandemie 2021 und 2022 eine Teststation betrieben und dabei durch Falschabrechnungen zu Unrecht mehr als 400.000 Euro kassiert haben, wie die Ermittler am Montag in Mannheim und Heidelberg erklärten.

Textgröße ändern:

Laut Polizei und Staatsanwaltschaft wurden am Donnerstag unter anderem die Wohnanschriften der Beschuldigten im Alter von 37 und 38 Jahren sowie deren Unternehmen durchsucht. Es seien "umfangreiche Beweismittel" beschlagnahmt worden, hieß es. Zwecks Vermögenssicherung seien außerdem mehrere Bankkonten gepfändet worden. Die Verdächtigen blieben auf freiem Fuß, die Ermittlungen dauerten an.

Nähere Angaben zum Ort der Durchsuchungen wurden nicht gemacht. Nach Angaben der Ermittler sollen die Beschuldigten zahlreiche Tests bei der Kassenärztlichen Vereinigung abgerechnet haben, die nie stattfanden. Außerdem sollen sie demnach "eine hohe Anzahl" von Tests abgerechnet haben, bei denen es sich lediglich um Selbsttests der Beschäftigten der Teststation handelte.

F.Amato--PV

Empfohlen

EU-Abgeordneter Glucksmann kandidiert bei Präsidentschaftswahl in Frankreich

Der linksgerichtete EU-Parlamentsabgeordnete Raphaël Glucksmann hat seine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich verkündet. Sein Ziel sei es, "Frankreich wieder aufzurichten", sagte der 46-Jährige am Sonntagabend im Fernsehsender TF1. Vorwahlen im sozialdemokratischen Lager im Oktober sollen klären, ob Glucksmann als gemeinsamer Kandidat seiner Partei Place publique und der sozialistischen PS antritt.

Selenskyj: Ukraine war nicht an Anschlägen auf Nord-Stream-Pipelines beteiligt

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erneut bekräftigt, dass die Ukraine nicht an den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee im Jahr 2022 beteiligt gewesen sei. Kiew habe sich "niemals offiziell an irgendeiner Operation beteiligt, die mit der Sprengung von Nord Stream zu tun hatte", antwortete Selenskyj am Sonntag auf eine Journalistenfrage nach den Ermittlungen zu den Anschlägen.

Hunderte Asylsuchende sollen auf griechische Ägäisinseln verlegt werden

Nach der Rettung von mehr als 150 Migranten vor der Küste der Insel Kreta in den vergangenen Tagen wollen die griechischen Behörden hunderte Migranten in Aufnahmezentren auf Samos und Lesbos bringen. Die Verlegung auf die anderen Inseln diene der "Identifizierung, dem Screening und der Überprüfung" der Asylsuchenden vor einem möglichen Transfer in Einrichtungen auf dem Festland, teilte das Migrationsministerium am Sonntag mit. In einem Aufnahmezentrum in Norden des Landes kam es derweil zu Unruhen.

Nordische und baltische Staats- und Regierungschefs zu Solidaritätsbesuch in Kiew

Die Staats- und Regierungschefs der nordischen und baltischen Staaten sind zu einem Solidaritätsbesuch nach Kiew gereist. Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Störe sagte der Ukraine während des Besuchs am Sonntag für das kommende Jahr Unterstützung in Höhe von neun Milliarden Dollar (7,7 Milliarden Euro) zu. Der Großteil der Hilfe werde an die ukrainische Armee gehen, erklärte die norwegische Regierung.

Textgröße ändern: