Pallade Veneta - Bundespräsident würdigt Einsatz zehntausender Helfer in Hochwassergebieten

Bundespräsident würdigt Einsatz zehntausender Helfer in Hochwassergebieten


Bundespräsident würdigt Einsatz zehntausender Helfer in Hochwassergebieten
Bundespräsident würdigt Einsatz zehntausender Helfer in Hochwassergebieten / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Einsatz zehntausender Helfer in den Hochwassergebieten gewürdigt. Sie seien oft schon seit der Vorweihnachtszeit im Einsatz, "um Sandsäcke zu füllen, Deiche abzudichten oder Keller leer zu pumpen", erklärte Steinmeier am Freitag in Berlin.

Textgröße ändern:

Der Bundespräsident dankte ausdrücklich den Menschen, die zumeist ehrenamtlich "bis zur Erschöpfung" im Einsatz seien und ihre Freizeit für den Schutz ihrer Gemeinde und ihrer Mitbürger opferten. Er habe größte Hochachtung vor diesem freiwilligen Engagement. "Wir müssen allen, die schützen und retten, den Rücken stärken, sie alle sichtbar würdigen", betonte Steinmeier.

Zu seinem Neujahrsempfang im Schloss Bellevue am Dienstag lud Steinmeier freiwillige Feuerwehrleute und Helfer des Technischen Hilfswerkes ein, die beim Kampf gegen das Hochwasser im Einsatz waren. "Hier zeigt sich: Wenn es drauf ankommt, dann steht unser Land zusammen."

Seit der Vorweihnachtszeit kämpfen Helfer in vielen Teilen Deutschlands, vor allem im Nordwesten, gegen die Wassermassen. Dauerregen ließ Flüsse über die Ufer treten und führte zu weitläufigen Überschwemmungen. Viele Deiche sind aufgeweicht und drohen zu brechen, wogegen mit Sandsäcken, Pumpen und mobilen Deichanlagen angekämpft wird. Erst ab Sonntag soll es kälter und trockener in Deutschland werden.

"Unsere Gedanken und unsere Solidarität gelten in diesen Tagen allen, die vom Hochwasser bedroht oder bereits geschädigt sind", fügte Steinmeier hinzu. Es sei gut, dass Bund, Länder und Kommunen zugesagt hätten, rasch zu helfen. "Wir brauchen bei solchen Notlagen die gesamtstaatliche Solidarität", betonte der Bundespräsident.

Zugleich dankte er den europäischen Nachbarländern, die Deutschland wegen des Hochwassers ihre Hilfe anboten, besonders Frankreich. Ein Team des französischen Zivilschutzes errichtet derzeit einen mobilen Deich an der Aller in Niedersachsen.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Verstöße gegen Parteiengesetz: Anklage gegen Niedersachsens AfD-Chef Schledde

Gegen den niedersächsischen AfD-Chef Ansgar Schledde ist Anklage wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Parteiengesetz erhoben worden. Er soll als Spenden einzustufende Zahlungen in Höhe von insgesamt knapp 45.000 Euro nicht sofort weitergeleitet haben, wie die Staatsanwaltschaft Hannover am Mittwoch mitteilte. Zudem habe er im Rechenschaftsbericht der Bundes-AfD falsche Angaben zur Höhe der Spenden an den Landesverband erwirkt.

Gewalt bei Protesten in Frankreich: Lecornu trfft Gewerkschaftsvertreter

Wegen der teils gewalttätigen Proteste vom Wochenende kommt der französische Premierminister Sébastien Lecornu am Mittwoch mit führenden Gewerkschaftsvertretern zusammen. Lecornu werde Vertreter von fünf Gewerkschaften treffen, um über "Wege und Mittel zur Gewährleitung der grundlegenden Demonstrationsfreiheit" zu sprechen, hieß es in einem Schreiben an die Organisationen. Sophie Binet von der Gewerkschaft CGT sagte dem Radiosender RTL, Lecornu müsse auf die Forderungen der Gewerkschaften und jungen Demonstranten eingehen.

Merz betont Bedeutung von Handelsbeziehungen zu China

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat trotz verschiedener Probleme die Bedeutung intensiver Handelsbeziehungen zu China hervorgehoben. "Wir wollen fairen Handel mit China, keinen Konflikt", sagte Merz am Mittwoch auf dem Forum "Global Dialogue" in Berlin. Allerdings müssten Deutschland und die EU angesichts unfairer Handelspraktiken auch "bereit sein, uns und unsere Industrie zu verteidigen".

Putin: In Russland inhaftierter US-Bürger Hubbard ist frei

Der in Russland inhaftierte US-Bürger Stephen Hubbard ist nach Angaben von Präsident Wladimir Putin freigelassen worden. Hubbard halte sich am Flughafen Pulkowo in St. Petersburg auf, erklärte Putin am Mittwoch bei einem Treffen mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff in St. Petersburg, wie russische Nachrichtenagenturen berichteten.

Textgröße ändern: