Pallade Veneta - Israelische Armee meldet Tötung von zehn "Terroristen" im Westjordanland

Israelische Armee meldet Tötung von zehn "Terroristen" im Westjordanland


Israelische Armee meldet Tötung von zehn "Terroristen" im Westjordanland
Israelische Armee meldet Tötung von zehn "Terroristen" im Westjordanland / Foto: Zain JAAFAR - AFP

Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge bei einem Einsatz im Flüchtlingslager Nur Schams im Westjordanland zehn Kämpfer getötet. "Sicherheitskräfte eliminierten zehn Terroristen während der mehr als 40 Stunden dauernden Gefechte", erklärte die Armee am Samstag. Bei dem Einsatz seien acht Soldaten und ein Polizist verletzt worden.

Textgröße ändern:

Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete von Schüssen und Explosionen, die aus der Richtung des Lagers Nur Schams im Norden des von Israel besetzten Palästinensergebiets zu hören waren. Anwohner berichteten AFP, der Strom im Flüchtlingslager sei ausgefallen und Lebensmittel würden knapp. Niemandem sei es erlaubt, das Lager zu betreten oder zu verlassen.

Infolge des durch den Angriff der radikalislamischen Hamas auf Israel am 7. Oktober ausgelösten Krieges zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen hat auch die Gewalt im Westjordanland zugenommen. Etwa 480 Palästinenser wurden nach offiziellen palästinensischen Angaben seither von der israelischen Armee oder von israelischen Siedlern getötet. Das Westjordanland ist seit 1967 von Israel besetzt.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

Russische Wahlkampf-Einmischung: Frankreichs Justiz ermittelt

Wegen mutmaßlicher russischer Wahlkampf-Einmischung zum Schaden zweier französischer Präsidentschaftskandidaten hat die Justiz in Frankreich Ermittlungen aufgenommen. Sie befasse sich aus eigener Initiative mit dem Fall, erklärte die Staatsanwaltschaft am Dienstag in Paris. Anlass sei das Auftauchen gefälschter Websites mit Falschinformationen über die beiden ehemaligen Premierminister Gabriel Attal und Edouard Philippe.

US-Sender ABC verklagt Medienaufsichtsbehörde wegen drohenden Lizenzentzugs

Der US-Fernsehsender ABC hat die Medienaufsichtsbehörde FCC wegen eines drohenden Lizenzentzugs verklagt. Der Sender wirft der FCC in der am Dienstag bei einem Bundesgericht in Washington eingereichten Klage eine "Vergeltungskampagne" auf Betreiben der Regierung von US-Präsident Donald Trump vor. Diese Kampagne habe "einen einzigen Grund": Die Trump-Regierung "missbilligt, was ABC sendet". Die Angriffe hätten immer weiter zugenommen. Aus diesem Grund sei zuletzt explizit gefordert worden, ABC seine Sendelizenzen zu entziehen.

BSW-interner Streit: Voigt sieht Koalition in Thüringen gestärkt

Nach dem Votum des Thüringer BSW zum Verbleib in der Landesregierung sieht Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) die Koalition gestärkt. "Es gab eine klare Entscheidung für Thüringen und für diese Koalition", sagte Voigt am Dienstag in Erfurt. Das Vertrauen sei dadurch "nochmal gestärkt worden". Er zolle der BSW-Fraktion und dem Landesvorstand "großen Respekt" für die Entscheidung, entgegen den Forderungen des BSW-Bundesvorstands in der Landesregierung zu bleiben, betonte Voigt.

Belgischer Außenminister muss bei Besuch in Kiew in Luftschutzbunker

Der belgische Außenminister Maxime Prévot hat bei seinem Besuch in Kiew ein Treffen mit seinem ukrainischen Kollegen Andrij Sybiha in einem Luftschutzbunker abhalten müssen. "Wegen russischer Drohnenangriffe auf unsere Hauptstadt haben wir unsere Gespräche unter der Erde im Luftschutzkeller des ukrainischen Außenministeriums geführt - eine tägliche Realität für Millionen Ukrainer", erklärte Sybiha am Dienstag in Onlinediensten.

Textgröße ändern: