Pallade Veneta - Betrieb an Flughäfen Köln/Bonn und Nürnberg durch Klimaaktivisten lahmgelegt

Betrieb an Flughäfen Köln/Bonn und Nürnberg durch Klimaaktivisten lahmgelegt


Betrieb an Flughäfen Köln/Bonn und Nürnberg durch Klimaaktivisten lahmgelegt
Betrieb an Flughäfen Köln/Bonn und Nürnberg durch Klimaaktivisten lahmgelegt / Foto: Daniel ROLAND - AFP

Nach dem Eindringen von Klimaaktivisten ist auf den Flughäfen Köln/Bonn und Nürnberg am Donnerstag der Flugbetrieb eingestellt worden. Am Flughafen Köln/Bonn hätten sich Unbefugte Zutritt "zum luftseitigen Bereich des Flughafengeländes" verschafft, aufgrund des Polizeieinsatzes sei der Flugbetrieb "aktuell eingestellt", erklärte ein Flughafensprecher. Zuvor hatte die Gruppe Letzte Generation erklärt, Klimaaktivisten seien in Flughäfen in Berlin, Köln/Bonn, Nürnberg und Stuttgart eingedrungen.

Textgröße ändern:

Die Bundespolizei Nordrhein-Westfalen bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass sich "zwei Personen" auf einem zur Start- und Landebahn führenden Bereich festgeklebt hätten. Insgesamt seien drei Unbefugte sowie ein Loch im zum Außenbereich führenden Zaun festgestellt worden.

Auch auf dem Flughafen Nürnberg war der Betrieb "bis auf Weiteres" eingestellt. "Aktivisten haben sich auf der Rollbahn festgeklebt. (...) Passagiere müssen leider mit Verspätungen rechnen", hieß es auf der Website des Flughafens.

Die Bundespolizei Berlin bestätigte gegenüber AFP, dass sich zwei Menschen unberechtigt Zugang zum Gelände des Flughafens BER verschafft und dort festgeklebt hätten. Demnach konnten die Behörden die Aktivisten lösen. Der Betrieb sei zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt gewesen, hieß es weiter. Auch in Stuttgart gab es keine Einschränkungen des Flugbetriebs.

Die Gruppe Letzte Generation erklärte ihrerseits, jeweils zwei Menschen in orangefarbenen Warnwesten hätten bei den vier Aktionen Banner unter anderem mit der Aufschrift "Oil kills" (Öl tötet) zur Schau gestellt. Die Start- und Landebahnen seien dabei nicht betreten worden.

Klimaaktivisten der Letzten Generation hatten in den vergangenen Wochen auf mehreren Flughäfen in Deutschland demonstriert. Ende Juli war der Flugverkehr in Frankfurt am Main daher zeitweise eingestellt worden.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Rechtspopulist Farage erklärt sich zu Sieger von Nachwahl in England

Noch vor Ende der Stimmauszählung hat sich der britische Rechtspopulist Nigel Farage zum Sieger einer Parlaments-Nachwahl im Osten Englands erklärt. "Das Urteil ist gerade reingekommen - und es ist ein überzeugender und überwältigender Sieg", sagte der Vorsitzende der einwanderungskritischen Partei Reform UK am Freitagmorgen in einer im Onlinedienst X übertragenen Ansprache an seine Unterstützer. Die offizielle Auszählung der Stimmen dauerte derweil noch an.

USA drohen Iran mit Wirtschaftsisolation "wie sie die Welt noch nicht gesehen hat"

Die USA haben dem Iran mit einer umfassenden wirtschaftlichen Isolation gedroht. Es werde sich um Maßnahmen handeln, "wie sie die Welt noch nicht gesehen hat", kündigte US-Finanzminister Scott Bessent am Donnerstag an. Die USA würden ihren genauen Plan in der kommenden Woche präsentieren.

Trump kündigt Zölle von bis zu hundert Prozent auf Drohnen an

US-Präsident Donald Trump hat Zölle von bis zu hundert Prozent auf Drohnen und ihre Bestandteile verhängt. Er unterzeichnete am Donnerstag eine entsprechende Anordnung, mit der die Abhängigkeit von Importen in der von China dominierten Branche verringert werden soll. Das Weiße Haus begründete die Maßnahme mit der nationalen Sicherheit.

Emirate melden iranische Angriffe auf zwei Schiffe in Straße von Hormus

Der Iran hat nach Angaben der Vereinigten Arabischen Emirate zwei Schiffe in der Straße von Hormus angegriffen. Diese gehörten dem staatlichen Ölkonzern Adnoc, erklärte am Donnerstagabend das Außenministerium in Abu Dhabi. Bei dem "feindlichen iranischen Angriff" sei niemand verletzt worden.

Textgröße ändern: