Pallade Veneta - Chinas Staatschef Xi sagt Finanzhilfen für Afrika in Höhe von 45 Milliarden Euro zu

Chinas Staatschef Xi sagt Finanzhilfen für Afrika in Höhe von 45 Milliarden Euro zu


Chinas Staatschef Xi sagt Finanzhilfen für Afrika in Höhe von 45 Milliarden Euro zu
Chinas Staatschef Xi sagt Finanzhilfen für Afrika in Höhe von 45 Milliarden Euro zu / Foto: GREG BAKER - AFP

Der chinesische Staatschef Xi Jinping hat Afrika Finanzhilfen in Höhe von rund 45 Milliarden Euro in den nächsten drei Jahren zugesagt. Die chinesische Regierung sei bereit, in den nächsten drei Jahren finanzielle Unterstützung für Afrika in Höhe von 360 Milliarden Yuan (45,8 Milliarden Euro) zu leisten, sagte Xi am Donnerstag bei der Eröffnung des China-Afrika-Kooperationsforums in Peking. Mehr als die Hälfte davon werde in Form von Krediten gewährt.

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Elf Milliarden Yuan würden zudem "in Form verschiedener Arten von Unterstützung" zugesichert, führte Xi aus. Zehn Milliarden Yuan werden demnach durch die Förderung von Investitionen chinesischer Unternehmen bereitgestellt.

In seiner Ansprache bei der Eröffnungszeremonie des Forums in Pekings prunkvoller Großer Halle des Volkes pries Xi die Beziehungen zu Afrika als die "beste Zeit in der Geschichte". Überdies kündigte er an, die Zusammenarbeit mit den afrikanischen Staaten in den Bereichen Industrie, Landwirtschaft, Infrastruktur, Handel und Investitionen zu vertiefen sowie "mindestens eine Million Arbeitsplätze für Afrika zu schaffen".

Zum Auftakt des Treffens hatte Xi am Mittwoch die Staats- und Regierungschefs zahlreicher afrikanischer Staaten zu einem prunkvollen Bankett in Peking empfangen. China ist größter Handelspartner Afrikas und hofft auf Zugang zu den Bodenschätzen des Kontinents wie Gold, Kupfer, Lithium und Seltene Erden. Berichten chinesischer Staatsmedien zufolge nehmen an dem Treffen mehr als 50 afrikanische Staatsoberhäupter teil. Auch UN-Generalsekretär António Guterres ist demnach vor Ort in Peking.

Guterres verwies in seiner Ansprache darauf, dass die wachsenden Beziehungen zwischen China und dem Kontinent "die Revolution der erneuerbaren Energien vorantreiben" könnten. "Chinas bemerkenswerte Entwicklungserfolge - auch bei der Beseitigung der Armut - bieten eine Fülle von Erfahrungen und Fachwissen", betonte er.

Das bilaterale Handelsvolumen zwischen China und Afrika belief sich nach chinesischen Angaben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf umgerechnet knapp 152 Milliarden Euro. Die chinesische Regierung gewährte afrikanischen Staaten zudem in den vergangenen Jahren Kredite in Milliardenhöhe zum Ausbau wichtiger Infrastruktur. Kritikern zufolge treiben die Maßnahmen manche Empfängerländer in eine erdrückende Staatsverschuldung und Abhängigkeit von Peking.

M.Jacobucci--PV

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