Pallade Veneta - Behörden: Mindestens ein Toter bei russischen Angriffen auf Cherson

Behörden: Mindestens ein Toter bei russischen Angriffen auf Cherson


Behörden: Mindestens ein Toter bei russischen Angriffen auf Cherson
Behörden: Mindestens ein Toter bei russischen Angriffen auf Cherson / Foto: Handout - Ukrainian State Emergency Service Press Service/AFP

Bei russischen Angriffen auf die südukrainische Stadt Cherson ist nach Angaben des Regionalgouverneurs ein Mann getötet worden. Drei weitere Menschen seien am Mittwoch verletzt worden, erklärte Gouverneur Oleksandr Prokudin auf Onlineplattformen.

Textgröße ändern:

Der Armeechef von Cherson, Roman Mrotschko, schrieb im Onlinedienst Telegram, der erste Angriff sei am frühen Morgen erfolgt. Als die Rettungskräfte eingetroffen seien, sei ein zweiter Angriff erfolgt, die russische Armee habe die Helfer "mit Artillerie bombardiert". Gouverneur Prokudin verurteilte eine "vorsätzliche Taktik Russlands", die dazu diene, "die Rettung der Opfer zu verhindern und Ärzten, Rettungskräften und Polizeibeamten Schaden zuzufügen".

Russland wird immer wieder vorgeworfen, Ziele gezielt kurz hintereinander anzugreifen, um auch die Ersthelfer zu treffen. Solch ein Angriff wäre ein Kriegsverbrechen, da er auf Zivilisten und Rettungskräfte zielt.

Die Regionalhauptstadt Cherson war kurz nach Beginn des Kriegs zunächst von Russland eingenommen worden. Monate später gelang es den ukrainischen Truppen, Cherson zurückzuerobern. Die Stadt wird immer wieder angegriffen.

Bei einem russischen Drohnenangriff auf die Hafenstadt Odessa wurden nach Angaben örtlicher Behörden vom Mittwoch drei Menschen verletzt.

Russland setzt seinen Krieg in der Ukraine trotz der Friedensbemühungen der USA mit unverminderter Härte fort. Am Wochenende sorgte ein Angriff auf die nordukrainische Stadt Sumy, bei dem nach ukrainischen Angaben 35 Menschen getötet wurden, international für Empörung.

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Merz reist kommende Woche nach China

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reist kommende Woche zu seinem Antrittsbesuch nach China. Merz werde am Mittwoch in Peking zuerst von Ministerpräsident Li Qiang empfangen, sagte Vize-Regierungssprecher Sebastian Hille am Freitag in Berlin. Danach ist ein Gespräch und Abendessen mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping geplant. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen laut Hille "die bilateralen Beziehungen sowie wirtschaftliche und sicherheitspolitische Fragen".

Trump setzt Iran Frist bis Anfang März für Atomabkommen

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran in den Atomverhandlungen eine Frist bis Anfang März gesetzt und für den Fall eines Scheiterns der Gespräche erneut mit militärischer Gewalt gedroht. "Wir müssen ein sinnvolles Abkommen schließen, sonst passieren schlimme Dinge", sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit) in Washington. In zehn bis 15 Tagen müsse eine Einigung erreicht werden. Der Iran erklärte derweil US-Militärstützpunkte für den Fall eines Angriffs der USA zu "legitimen Zielen".

Tod eines Ultrarechten in Lyon: Innenminister genehmigt Trauermarsch

Trotz befürchteter neuer Gewalt soll in Frankreich ein Trauermarsch für den getöteten ultrarechten Aktivisten Quentin Deranque am Samstag nicht verboten werden. "Ich kann eine Demonstration nur verbieten, wenn es erhebliche Risiken für die öffentliche Ordnung gibt und diese nicht einzudämmen sind", sagte Innenminister Laurent Nuñez am Freitag dem Sender RTL. Er wolle die Meinungsfreiheit nicht einschränken, fügte er hinzu. Die Demonstration in Lyon solle aber sehr stark abgesichert werden.

Ex-Kanzlerin Merkel mit großem Applaus bei CDU-Parteitag empfangen

Rückkehr auf die CDU-Bühne nach jahrelanger Abstinenz: Die frühere Bundeskanzlerin und Parteivorsitzende Angela Merkel (CDU) ist am Freitag mit großem Applaus als Gast auf dem CDU-Bundesparteitag in Stuttgart empfangen worden. Ein Teil der rund 1000 Delegierten erhob sich zu Beifallsbekundungen, als Parteichef Friedrich Merz die langjährige Kanzlerin und Parteichefin in der Tagungshalle begrüßte. Merz begrüßte Merkel mit einem Handschlag, worauf sich ein kurzes Gespräch anschloss. Merkel selbst äußerte sich nicht öffentlich.

Textgröße ändern: