Pallade Veneta - Präsidentenwahl in Rumänien: Ultrarechter Kandidat Simion räumt Niederlage ein

Präsidentenwahl in Rumänien: Ultrarechter Kandidat Simion räumt Niederlage ein


Präsidentenwahl in Rumänien: Ultrarechter Kandidat Simion räumt Niederlage ein
Präsidentenwahl in Rumänien: Ultrarechter Kandidat Simion räumt Niederlage ein / Foto: Mihai Barbu - AFP

Nach der Stichwahl um das Präsidentenamt in Rumänien hat der ultrarechte Kandidat George Simion seine Niederlage gegenüber seinem pro-europäischen Rivalen Nicusor Dan eingeräumt. "Ich möchte meinem Gegner, Nicusor Dan, gratulieren", sagte Simion in der Nacht zu Montag in einem im Onlinenetzwerk Facebook veröffentlichten Video. "Er hat die Wahl gewonnen, und das war der Wille des rumänischen Volkes."

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Simion, der als Favorit in die Stichwahl der wiederholten Präsidentenwahl gegangen war, erhielt bei der Stichwahl am Sonntag rund 46 Prozent der Stimmen. Der unabhängige Bukarester Bürgermeister Dan kam dagegen auf fast 54 Prozent der Stimmen. Zunächst hatten beide Kandidaten den Sieg für sich beansprucht.

Obwohl bereits Nachwahlbefragungen einen deutlichen Vorsprung für Dan gezeigt hatten, erklärten sich unmittelbar nach der Wahl beide Kandidaten zum Sieger.

Im Hauptquartier des Pro-Europäers Dan in einem Park in Bukarest verkündete der 50-Jährige "den Sieg einer Gemeinschaft von Rumänen, die sich nach einem tiefgreifenden Wandel sehnen". "Lasst uns diesen Abend genießen und ab morgen Rumänien wieder aufbauen", sagte er vor seinen Anhängern, die "Europa" und "Einheit" skandierten.

Gleichzeitig erklärte sich Simion vor dem Parlament zum "neuen Präsidenten Rumäniens" und prangerte Wahlbetrug an. "Wir sind die klaren Sieger dieser Wahl und erklären im Namen des rumänischen Volkes unseren Sieg", sagte der Anhänger von US-Präsident Donald Trump vor einer jubelnden Menge. Simion hatte inder ersten Runde der wiederholten Präsidentenwahl fast 41 Prozent der Stimmen geholt, Dan rund 21 Prozent.

A.dCosmo--PV

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