Pallade Veneta - Wadephul zieht positive Bilanz über Treffen von Merz mit Trump

Wadephul zieht positive Bilanz über Treffen von Merz mit Trump


Wadephul zieht positive Bilanz über Treffen von Merz mit Trump
Wadephul zieht positive Bilanz über Treffen von Merz mit Trump / Foto: Brendan SMIALOWSKI - AFP

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat eine positive Bilanz über das Treffen von Bundeskanzler Friedrich Merz (ebenfalls CDU) mit US-Präsident Donald Trump gezogen. Die Gespräche im Weißen Haus seien ein "guter Auftakt" gewesen, sagte Wadephul am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner". "Ich glaube, auch ein bisschen Respekt hat man gehört bei Donald Trump."

Textgröße ändern:

Merz habe in Washington insbesondere zur Ukraine "seine Punkte machen können", sagte Wadephul weiter. Es sei "für uns jetzt ganz wichtig, dass die USA sich mit uns gemeinsam an der Seite der Ukraine engagieren".

Die Arbeitsbeziehung zwischen Merz und Trump habe "nicht hochemotional" und nicht mit allzu viel "great", sondern mit Respekt begonnen, sagte der Bundesaußenminister. "Und das finde ich gut." Das Verhältnis von Trump zu Tech-Milliardär Elon Musk habe "mit sehr viel Greatness begonnen" - und breche jetzt in sich zusammen.

Beim Antrittsbesuch von Merz bei Trump hatte am Donnerstag eine gelöste Stimmung geherrscht, ganz anders als bei Besuchen einiger anderer ausländischer Gäste im Weißen Haus in den vergangenen Monaten. Trump lobte die Pläne der Bundesregierung für höhere Verteidigungsausgaben und sagte zu, die US-Truppen vorerst in Deutschland zu belassen.

Beim Thema Ukraine wurden zwar Unterschiede deutlich. Dennoch äußerte sich Merz "außerordentlich zufrieden" über das Treffen und lud Trump zum Gegenbesuch nach Deutschland ein.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Ölpreise fallen wegen Hoffnung auf Entspannung im Iran-Krieg deutlich

Die Ölpreise sind zu Beginn des asiatischen Handels am Montag um mehr als fünf Prozent gefallen. Händler schöpften nach zwei Nächten ohne neue US-Angriffe auf den Iran Hoffnung auf eine Entspannung und mögliche neue Verhandlungen zwischen Washington und Teheran.

Brasilien ruft Botschafter nach Äußerungen von Argentiniens Präsident Milei zurück

Wegen abfälliger Äußerungen von Argentiniens Staatschef Javier Milei über den brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva hat Brasilien seinen Botschafter im Nachbarland zurückgerufen. Angesichts der "beleidigenden Äußerungen des argentinischen Staatschefs" habe Außenminister Mauro Vieira beschlossen, Botschafter Julio Bitelli zu Konsultationen zurückzubeordern, teilte das Außenministerium am Sonntag mit.

Wirbel um Kabinettsumbildung: Schnieder wirft hin - Bilger soll Nachfolger werden

Mit einer Kabinettsumbildung hatte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) einen Neustart seiner Regierung markieren wollen - stattdessen ist die Bundesregierung in neue Turbulenzen gestürzt. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) kündigte am Sonntagabend an, den Kanzler um seine Entlassung zu bitten. Er begründete dies mit dem "unwürdigen Zustand", den die Umstände der Kabinettsumbildung für ihn herbeigeführt hätten. Merz gab daraufhin die Nachfolge bekannt: Unions-Parlamentsgeschäftsführer Steffen Bilger (CDU) soll das Ressort übernehmen.

Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Anschlag auf Berliner CSD

Nach dem Anschlag am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) mit einer Toten und fast 30 Verletzten hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Hintergrund sei die "mutmaßliche islamistische Tatbegehung", sagte eine Sprecherin am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Ermittelt werde auch bezüglich möglicher "Hintermänner" oder "Mitwisser".

Textgröße ändern: