Pallade Veneta - Sieben Menschen nach Fahrraddemo durch Schüsse mit Kunststoffmunition verletzt

Sieben Menschen nach Fahrraddemo durch Schüsse mit Kunststoffmunition verletzt


Sieben Menschen nach Fahrraddemo durch Schüsse mit Kunststoffmunition verletzt
Sieben Menschen nach Fahrraddemo durch Schüsse mit Kunststoffmunition verletzt / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

In Halle an der Saale sind sieben Menschen von Unbekannten durch Schüsse mit Kunststoffmunition verletzt worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Freitagabend gegen 20.30 Uhr auf dem August-Bebel-Platz. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich dort zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer kurz zuvor beendeten Fahrraddemonstration für eine Mobilitätswende und "Wege für sicheren Radverkehr".

Textgröße ändern:

Eingesetzt wurde laut Polizei kleinkalibrige sogenannte TPU-Munition, die aus einem Metallkern mit einer Kunststoffummantelung besteht. Getroffen wurden demnach sieben Menschen im Alter zwischen 25 und 67 Jahren. Eine ärztliche Versorgung sei von diesen aber nicht gewünscht worden. Die Polizei sicherte Spuren und leitete Ermittlungen wegen Körperverletzung ein. Für den Besitz von TPU-Munition ist ein Munitionserwerbsschein erforderlich.

An der Fahrraddemonstration durch das Stadtgebiet von Halle hatten laut Polizei etwa 1300 Menschen teilgenommen. Gefordert wurden mehr sichere Radwege und Tempo-30-Zonen, Mittel für eine nachhaltige Radverkehrsinfrastruktur sowie ein zusammenhängendes Radwegenetz in Halle und Umgebung. Die Demonstration selbst verlief ohne Zwischenfälle.

In einem Bericht der "Bild"-Zeitung hieß es, die Schüsse seien gezielt auf Fahrrad-Demonstrierende abgegeben worden. Die Polizei legte sich hier in ihrer Mitteilung nicht fest. In anderen Medienberichten wurde auf die noch laufenden Ermittlungen verwiesen.

O.Merendino--PV

Empfohlen

USA: Keine Pläne für Waffenverkauf an China

Die USA halten nach Angaben aus Washington an ihrem langjährigen Waffenembargo gegen China fest. "Die US-Regierung hat keine Pläne, Waffen an China zu verkaufen", sagte ein Regierungsvertreter am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Er wies damit Angaben des US-Botschafters in China, David Perdue, zurück.

Eine Tote bei russischem Angriff auf Akademie der Wissenschaften in Kiew

Bei einem russischen Drohnenangriff auf die Akademie der Wissenschaften im normalerweise gut geschützten Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist nach ukrainischen Angaben eine Frau getötet worden. Sechs weitere Menschen seien verletzt worden, erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Montag. Derweil wurde nach ukrainischen Angaben ein Grenzübergang zu Polen bei einem russischen Drohnenangriff beschädigt.

Nato-Kommandeur: Russlands Sabotage "immer dreister" - funktioniert aber nicht

Nach den Worten des Oberbefehlshabers der Nato-Truppen in Europa, US-General Alexus Grynkewich, hat die "russische Sabotagekampagne" in Europa für den Kreml keinen Erfolg. Die "staatlich gesteuerte Sabotage" werde zwar "immer dreister", sagte Grynkewich am Montag vor EU-Abgeordneten. Dennoch halte das die europäischen Länder nicht davon ab, die Ukraine weiter zu unterstützen.

Großbritannien legt neues Programm zur Aufnahme von Flüchtlingen auf

Großbritannien will mit einem neu aufgelegten Programm hunderte Flüchtlinge aufnehmen. "Wir werden schutzbedürftige Flüchtlinge aus aller Welt aufnehmen und ihnen die Chance auf ein neues und besseres Leben hier in Großbritannien geben", sagte Innenministerin Shabana Mahmood am Montag beim jährlichen Parteitag der regierenden Labour-Partei in Liverpool. Etwa ein Viertel der Flüchtlinge sollen Frauen und Mädchen aus Afghanistan sowie Palästinenser sein.

Textgröße ändern: