Pallade Veneta - Abgelaufenes Visum: Tiktoker Khaby Lame nach Festnahme aus den USA ausgereist

Abgelaufenes Visum: Tiktoker Khaby Lame nach Festnahme aus den USA ausgereist


Abgelaufenes Visum: Tiktoker Khaby Lame nach Festnahme aus den USA ausgereist
Abgelaufenes Visum: Tiktoker Khaby Lame nach Festnahme aus den USA ausgereist / Foto: Arturo Holmes - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Die deutlich verschärfte Einwanderungspolitik der US-Regierung hat nun auch der erfolgreichste Tiktoker der Welt, Khaby Lame, zu spüren bekommen. Weil das Visum des 25-jährigen Italieners abgelaufen sei, sei er am Freitag auf dem Flughafen von Las Vegas festgenommen worden, teilte die US-Einwanderungsbehörde am Samstag (Ortszeit) mit. Noch am Tag seiner Festnahme sei ihm die "freiwillige Ausreise" erlaubt worden und er habe das Land verlassen.

Textgröße ändern:

Lame hatte sich den Angaben zufolge seit dem 30. April in den Vereinigten Staaten aufgehalten. Der Italiener mit senegalesischen Wurzeln, der mehr als 162 Millionen Follower bei Tiktok hat, äußerte sich zunächst nicht zu seiner Festnahme.

Lame ist durch seine kurzen Tiktok-Videos bekannt geworden, in denen er sich wortlos über die vielen inszenierten Anleitungen in Online-Netzwerken lustig macht. Die Idee dazu war ihm 2020 gekommen, als er seinen Fabrikjob verloren hatte und in seiner Plattenbau-Siedlung in Chivasso in der Nähe von Turin herumlief.

Seine kurzen Videos kamen gut an - und machten ihn zum Millionär. So verdiente Lame laut dem Wirtschaftsmagazin "Forbes" zwischen Juni 2022 und September 2023 etwa 16,5 Millionen Dollar (14,5 Millionen Euro) durch Marketing-Verträge mit Unternehmen.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

USA: Keine Pläne für Waffenverkauf an China

Die USA halten nach Angaben aus Washington an ihrem langjährigen Waffenembargo gegen China fest. "Die US-Regierung hat keine Pläne, Waffen an China zu verkaufen", sagte ein Regierungsvertreter am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Er wies damit Angaben des US-Botschafters in China, David Perdue, zurück.

Eine Tote bei russischem Angriff auf Akademie der Wissenschaften in Kiew

Bei einem russischen Drohnenangriff auf die Akademie der Wissenschaften im normalerweise gut geschützten Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist nach ukrainischen Angaben eine Frau getötet worden. Sechs weitere Menschen seien verletzt worden, erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Montag. Derweil wurde nach ukrainischen Angaben ein Grenzübergang zu Polen bei einem russischen Drohnenangriff beschädigt.

Nato-Kommandeur: Russlands Sabotage "immer dreister" - funktioniert aber nicht

Nach den Worten des Oberbefehlshabers der Nato-Truppen in Europa, US-General Alexus Grynkewich, hat die "russische Sabotagekampagne" in Europa für den Kreml keinen Erfolg. Die "staatlich gesteuerte Sabotage" werde zwar "immer dreister", sagte Grynkewich am Montag vor EU-Abgeordneten. Dennoch halte das die europäischen Länder nicht davon ab, die Ukraine weiter zu unterstützen.

Großbritannien legt neues Programm zur Aufnahme von Flüchtlingen auf

Großbritannien will mit einem neu aufgelegten Programm hunderte Flüchtlinge aufnehmen. "Wir werden schutzbedürftige Flüchtlinge aus aller Welt aufnehmen und ihnen die Chance auf ein neues und besseres Leben hier in Großbritannien geben", sagte Innenministerin Shabana Mahmood am Montag beim jährlichen Parteitag der regierenden Labour-Partei in Liverpool. Etwa ein Viertel der Flüchtlinge sollen Frauen und Mädchen aus Afghanistan sowie Palästinenser sein.

Textgröße ändern: